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Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer: Blog - Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer erweitert Aufrüst-Optionen

Der Versand von PC-Systemen erfordert den Einsatz verschiedener Verpackungsmaterialien, um einen sicheren, beschädigungslosen Transport der Computer zu ermöglichen. So kommen neben der Umverpackung aus Kartonage auch Profile aus expandiertem Polystyrol (Styropor) für einen festen Halt und eine Polyethylen-Folie als Feuchtigkeitsschutz zum Einsatz.

Ein besonderes Ärgernis für die Umwelt stellt dabei das Polystyrol dar. Weil ein natürlicher Zersetzungsprozess unter Lichtausschluss selbst in sehr langen Zeiträumen praktisch nicht möglich ist, bleibt es in Deponien erhalten und bei der Verbrennung entstehen giftige Gemische aus diversen polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Zwar kann Polystyrol vollständig recycelt werden, dies findet in der Praxis jedoch kaum statt, da Verschmutzungen und Vermischungen sowie die hohen Transportkosten aufgrund der geringen Schüttdichte hierbei Probleme bereiten.

Gleichwohl fehlen Alternativen in Bezug auf die mechanischen und chemischen Eigenschaften dieses Kunstoffs, so dass er wohl auch weiterhin zu den weltweit am meisten verwendeten Kunststoffen gehören wird.

Doch es gibt auch einen Lichtblick in der Umweltproblematik des Polystyrols. Bereits 2015 haben Forscher der Stanford University in den USA entdeckt, dass Mehlwürmer den Kunststoff nicht nur fressen, sondern auch verdauen können und dies offenbar keinerlei gesundheitliche Auswirkungen auf sie hat. Als Reststoffe bleiben CO2 und verrottbarer Kot übrig, der beispielsweise als Pflanzendünger eingesetzt werden kann.

Bald erhältlich: Mehlwürmer

Bald erhältlich: Mehlwürmer

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in Kürze unsere Aufrüst-Optionen bei allen Systemen im CSL-Shop zu erweitern, um unseren Kunden eine kostengünstige Do-it-yourself-Lösung zur Beseitigung des Polystyrols in der PC-Umverpackung anbieten zu können.

Für eine geringe Schutzgebühr von 2,50 EUR legen wir Ihrer Bestellung ein Tütchen mit 500 g lebenden Mehlwürmern aus kontrolliert biologischer Zucht bei (ca. 890 Exemplare).

Da jeder Mehlwurm etwa 35-40 mg pro Tag verzehrt, verwandeln sie die insgesamt 88 g Polystyrol aus der PC Verpackung in weniger als 3 Tagen in die genannten Reststoffe, die Sie zum Beispiel in Ihrem Garten ausbringen können. Besonders praktisch dabei: Sie können die Umverpackungskartonage direkt als Behälter für die Mehlwurmzucht verwenden. Es empfiehlt sich jedoch ein paar Ventilationslöcher vorzusehen und die Polyethylen-Folie außen um den Karton zu ziehen, damit die kleinen Biester nicht ausbrechen können. Außerdem sollten Sie alle paar Tage fertig ausgebildete Mehlkäfer von den Würmern trennen.

Neue Aufrüstung

Achten Sie auf diese neue Aufrüst-Option: Umweltschutz

Ist das Polystyrol erst einmal „aufgelöst“, stehen Ihnen verschiedene interessante Weiternutzungsmöglichkeiten der Mehlwurmzucht offen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Insektensnack zum selbst probieren oder verschenken. Einfach die gewünschte Menge mit der etwas Meersalz in der Pfanne rösten oder frittieren und im Handumdrehen zaubern Sie einen nussig-leichten und proteinreichen Snack, den besonders Ihre Kinder lieben werden.

Nährwertangabe pro 100 Gramm:

Energie 550 kcal
Kohlenhydrate: 5,4g – (davon Zucker: 0g)
Ballaststoffe: 6,5g
Protein: 45,1g
Salz: 0,37g
Fette: 37,2g (davon gesättigte Fettsäuren: 9,0g / einfach ungesättigte Fettsäuren: 17,3g / mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 10,9g)

Serviervorschlag

Serviervorschlag

Alternativ können Sie die Mehlwürmer natürlich auch im Garten des Nachbarn auswildern.

Windows 10

windows_10_500pxPreview Build 9926 / Januar 2015

Kürzlich hat Microsoft zu einem Presse-Event geladen, um die Neuigkeiten im Entwicklungsprozess von Windows 10 bekannt zu geben und das nächste große Preview-Update vorzustellen. Zu den bekannten Gesichtern der letzten Präsentation dieser Art gesellten sich dieses Mal weitere Microsoft-Manager, um die Arbeit ihrer Entwicklungsteams vorzustellen und auch CEO Satya Nadella gab sich die Ehre und erklärte das neue Windows-Geschäftsmodell, die Wichtigkeit der Ausrichtung auf mobile Märkte und die Fokussierung auf das Nutzer-Erlebnis als zentrale Antriebsfeder Microsofts bei der Entwicklung von Windows.

„We want to make Windows 10 the most loved release of Windows“ sagte Nadella und gab damit durchaus hoch gesteckte Ziele preis.

Den ersten Paukenschlag gab es allerdings schon direkt zu Beginn der Veranstaltung von Windows-Chef Terry Myerson: Microsoft wird innerhalb des ersten Jahres nach dem Erscheinen von Windows 10 kostenlose Upgrades auf das neue Betriebssystem für die Nutzer von Windows 8.1, Windows Phone 8.1 und Windows 7 anbieten.

Quelle: Microsoft

Windows-Chef Terry Myerson verkündet kostenlose Upgrades.

Damit hatten vermutlich nur wenige gerechnet. Zwar kursieren schon seit Monaten Gerüchte, dass die neue Version für Windows 8.1 Nutzer kostenlos sein könnte, aber dass auch alle Windows 7 Nutzer innerhalb des ersten Jahres kostenlos upgraden dürfen, ist ein doch überraschend konsequenter Schritt in der laufenden Neuausrichtung von Microsofts Windows-Strategie. Diese sieht vor, Windows zukünftig wie eine Art „Ladengeschäft“ Microsofts zu sehen, in dem mit Diensten und Produkten Geld verdient wird.

 

Windows as a service

Mit Windows 10 soll ein neues Kapitel begonnen werden, dementsprechend wird es die letzte Windows-Version sein, die nach dem klassischen Muster veröffentlicht wird.

Zukünftig soll Windows eine einheitliche Plattform für alle Arten von Geräten sein, von Smartphones über Tablets, PCs und Fernseher bis hin zum Internet der Dinge. Egal welches Display das Gerät hat oder ob es überhaupt eines hat. Auf allen wird künftig ein und dasselbe Windows betrieben werden können.

Außerdem wird es nicht mehr alle paar Jahre eine komplett neue Windows-Version geben, sondern Windows 10 wird ein System sein, das kontinuierlich weiterentwickelt und über die Windows Updates mit neuen Funktion und Verbesserungen versorgt werden wird.

Dies wird dadurch gewährleistet, dass jedem Gerät auf dem Windows 10 einmalig aktiviert wurde, kostenlose Updates für die gesamte Lebensdauer des Gerätes angeboten werden. Wie z.B. bei Online-Anwendungen soll sich die Frage nach der verwendeten Version nicht mehr stellen, weil alle Windows-Nutzer immer die aktuellste Version auf all ihren Geräten haben.

Microsoft nennt das: „Windows as a service“.

Dementsprechend könne man, laut Myerson, davon ausgehen, mit Windows 10 in den nächsten Jahren einen der größten Internetservices der Welt etablieren zu können.

Der gesamte Presse-Event kann hier noch einmal angesehen werden: http://news.microsoft.com/windows10story/

 

Windows 10 ausprobiert

Seit einigen Tagen steht die neueste Vorabversion von Windows 10 mit der Build-Nr. 9926 zum Download auf der Webseite des Windows Insider Programs (https://insider.windows.com/) als 3,94 GB große ISO-Datei zur Verfügung. Anders als bei der ersten Preview kann nun auch schon aus 21 verschiedenen Sprachen für Windows 10 gewählt werden.

Wer bereits eine Preview von Windows 10 nutzt und als Windows Insider registriert ist, kann die neueste Version aber auch direkt in Windows 10 herunterladen und installieren. Die entsprechende Funktion befindet sich in den „Windows Update Settings“ im Bereich „Preview-Builds“.

Je nachdem welchen der beiden Bezugswege man nutzt, stehen unterschiedliche Optionen für die Installation von Windows 10 zur Verfügung. Während der Weg über die Update Settings nur eine Aktualisierung der bestehenden Preview ermöglicht, kann beim ISO-Download wie gewohnt ausgewählt werden, ob eine Aktualisierung oder ein Clean-Install durchgeführt werden soll. Beide Wege funktionieren einwandfrei und laufen innerhalb der erwarteten Zeit ab.

Wie üblich kennzeichnet Microsoft neue Versionen mit frischem Bildmaterial für Sperrbildschirm und Desktop – so auch hier: Der Build 9926 begrüßt mit einem Fluss im Urwald und schneebedeckten Berggipfeln. Aber das sei nur am Rande erwähnt, denn eigentlich soll es hier nur um neue Funktionen bzw. Weiterentwicklungen der Bestehenden gehen.

Quelle: Microsoft

Desktop mit neuem Startmenü

Auf den ersten Blick fällt auf dem Desktop die geänderte Taskleiste auf. Zwischen Start-Button und Task-Icons befindet sich nun das Feld für die Suchfunktion, das in der letzten Preview noch im Startmenü platziert war. Das Feld ist mit der Aufforderung „Ask me anything“ und einem Mikrofon-Icon versehen. Der Grund für den Umzug an diese prominente Stelle und die neue Aufmachung dürfte ein neues Feature sein, auf das ich später noch ausführlich zurückkomme.

Ein Klick auf den Start-Button offenbart weitere Änderungen, denn am Startmenü ist noch einmal ordentlich Hand angelegt worden. Sah es in den letzten Previews noch aus, wie ein Windows 7 Startmenü mit Kacheln, nimmt es nun langsam aber sicher die Gestalt eines eigenen Windows 10 Startmenüs an. Die Position und das Aussehen der Bedienelemente wurden noch einmal angepasst, die Suchfunktion ist, wie gesagt, umgezogen und es gibt einen neuen Vollbild-Button, der das Startmenü in eine Startseite verwandelt. Die linke Spalte des Startmenüs teilt sich in die Bereiche „Orte“ und „Häufig genutzt“ und bietet zudem eine „Alle Programme“-Schaltfläche. Wird diese geklickt, zeigt die linke Spalte eine scrollbare, alphabetische Auflistung aller installierten Programme. In der rechten Spalte des Startmenüs besteht weiterhin die Möglichkeit Kacheln, auch Live-Kacheln zu platzieren. Hierfür steht sogar mehr Platz zur Verfügung, denn dieser Bereich ist nun vertikal scrollbar.

Der Continuum-Mode ist mittlerweile vollständig integriert. Dieser sorgt dafür, dass Windows 10 im laufenden Betrieb zwischen den Bedienkonzepten Touch und Desktop (Tastatur/Maus) hin und her wechseln kann. Wird beispielsweise bei einem Convertible die Tastatur abgedockt, um es als Tablet-PC nutzen zu können, erkennt Windows 10 das Abdocken und fragt ob der Modus geändert werden soll. Bestätigt der Nutzer dies, verwandelt sich das Startmenü in eine Startseite und alle Windows-Fenster werden zu Vollbild-Apps. Natürlich kann die Modus-Änderung auch manuell ausgelöst werden, so dass auch im Tablet-Modus die Desktop-Variante genutzt werden kann, wenn man denn möchte.

Die bereits aus früheren Preview-Versionen bekannten Notifications wurden weiter entwickelt und bilden nun ein Action-Center, das in Windows 10 die Charms ersetzen soll. Hinzugekommen sind in diesem Schritt diverse Buttons im unteren Bereich, die sogenannten Quick-Actions, die einen ähnlich schnellen Zugriff auf verschiedene Funktionen bieten, wie die Charms.

Die Notifications des Systems oder von Apps können nun aufgeklappt und mit Buttons und Rich-Media Inhalten ausgestattet werden, so dass der Nutzer direkt aus dem Action-Center mit den jeweiligen Apps interagieren kann.

Des Weiteren gibt es zahlreiche optische und strukturelle Änderungen an verschiedensten Bereichen, zum Teil aus zwischenzeitlichen Updates der Preview, zu sehen. So wurde z.B. das Design der Taskleiste selbst überarbeitet, Fensterrahmen und –icons sowie Schattierungen und Animationen weiterentwickelt oder auch ein kompletter Bereich, wie die PC-Einstellungen, neu gestaltet und strukturiert. Einen Überblick über einige Detailverbesserungen bietet die Bildergalerie am Ende des Artikels.

 

Universal Apps

Im Zuge der Schaffung einer einheitlichen Plattform für alle Arten von Geräten, auf denen dasselbe System läuft, führt Microsoft Universal Apps in Windows ein. Das heißt nichts anderes, als dass ein und dasselbe Programm auf jedem möglichen Gerät läuft – und hier ist tatsächlich der Quellcode gemeint.

Das ist auf der einen Seite schön für die Entwickler, die ihre Software sehr viel schneller für verschiedene Geräte zur Verfügung stellen und somit im Prinzip auch kostengünstiger anbieten könnten. Der Ansatz bietet aber auch Nutzern sehr interessante Möglichkeiten. Musik, Fotos, Filme, Spiele und vieles mehr lassen sich z.B. ganz einfach quer durch alle Geräte nutzen, mit Daten versorgen und untereinander synchronisieren.

Ein erstes Programm-Paket, das diesem Ansatz folgt, werden die Office Universal Apps für Windows 10 sein. Hierfür wurden die Office Anwendungen mit einem Blick auf Touch-first komplett neu gestaltet und sollen sowohl auf einem Smartphone als auch auf einem Tablet und einem PC jeweils einen identischen Funktionsumfang und ein identisch hohes Nutzer-Erlebnis bieten.

 

Cortana

Thema zahlreicher Gerüchte war es bereits, nun ist es offiziell: Der vom Windows Phone bekannte digitale Assistent Cortana wird integraler Bestandteil von Windows 10 und wird in allen Geräteklassen zur Verfügung stehen. Somit macht auch das eingangs erwähnte neue Suchfeld mit der Aufforderung „Ask me anything“ mehr Sinn, denn die ist wirklich wörtlich gemeint.

Da die Integration von Cortana noch nicht abgeschlossen ist, funktioniert es aktuell nur bedingt und auch nur dann, wenn „English U.S.“ als Primärsprache eingestellt und die Region auf „United States“ gesetzt ist. Interessierte Nutzer können beide Einstellungen unter „Settings“ -> „Datum und Uhrzeit“ -> „Region und Sprache“ vornehmen.

Quelle: Microsoft

Integration von Cortana.

Cortana soll mehr sein als ein einfacher Spracheingabe-Assistent. Microsoft hat das Ziel, Cortana als universellen persönlichen Assistenten an verschiedensten Stellen des Systems zu verankern. Dazu lernt Cortana möglichst viel über den Nutzer, seine Vorlieben und Interessen, um möglichst schnell relevante Informationen und Empfehlungen liefern zu können. Die Kommunikation mit Cortana soll hierbei ganz einfach über natürlich gesprochene Sprache geschehen, kann aber auch über die Tastatur vorgenommen werden.

Natürlich wird hier auch der Datenschutz nicht außer Acht gelassen. Sämtliche Informationen, die Cortana über den Benutzer speichert, werden in einem Notizbuch abgelegt, das jederzeit vom Nutzer eingesehen oder bearbeitet werden kann. Ist das einem Nutzer suspekt, kann er sowohl Cortana insgesamt als auch nur die Notizbuch-Funktion abschalten.

 

Project Spartan

Hinter diesem Codenamen verbirgt sich ein neuer Internetbrowser, den Microsoft zurzeit entwickelt und der neben dem Internet Explorer in Windows 10 zur Verfügung stehen wird. Dieser basiert auf einer komplett neue Render-Engine „EdgeHTML“, kann aber auch die alte Render-Engine des IE verwenden (gleiches wird wohl auch für den IE 11 geplant). Der Plan dahinter ist, die neue schnelle Engine für alle modernen Websites einzusetzen und die alte aus Kompatibilitätsgründen am Leben zu erhalten.

Weiter wird Project Spartan, ein finaler Name existiert bislang nicht, eng mit Cortana und dem Office Paket verzahnt werden.

So wird Cortana bei Suchanfragen versuchen, die Absicht des Nutzers vorherzusehen und dazu passende Antworten direkt unterhalb des Eingabefeldes anzuzeigen. Das könnte beispielsweise so aussehen, dass der Nutzer „Wetter“ als Suchbegriff in die Adresszeile des Browsers eingibt und während Google oder Bing Webseiten empfehlen, soll Cortana direkt aktuelle Wetterdaten zum gewünschten Standort unterhalb der Adresszeile anzeigen.

Es wird aber z.B. auch möglich sein, Kommentare und Anmerkungen direkt auf eine angezeigte Webseite zu schreiben, um diese dann als Snapshot mit einem Klick in OneNote oder Word zu übernehmen. Außerdem wird diese Snapshot-Technik dazu dienen, eine verbesserte Leseliste zum Offline-Lesen von ausgewählten Webseiten zu befüllen.

 

Xbox in Windows

Ja, auch die Xbox wird zukünftig zu den Windows 10-Geräten gehören. Wer jetzt aber denkt, es ginge hierbei lediglich darum, ein paar bunte Kacheln in der Xbox-Oberfläche zu platzieren, der irrt gewaltig. Microsoft hat große Pläne für die Verbindung der beiden Gamer-Welten Konsole und PC. So wird es künftig, unabhängig vom verwendeten Windows-Gerät, möglich sein, auf seine Xbox Live Kontakte zuzugreifen und mit Ihnen sowohl Video- als auch Text-Chats zu starten. Außerdem können über diese Verknüpfung Erfolge und Gameplay-Videos geteilt werden.

Quelle: Microsoft

Xbox Home auf dem PC.

Damit die Spieler auch genug epische Spielmomente im Video festhalten und teilen können, wird es mit Windows DVR ein neues Tool geben, dass die Aufnahme von Gameplay Videos in HD und mit hohen Framerates ermöglicht.

Den größten Knalleffekt dürften jedoch beiden folgenden Ankündigungen haben: Mit Windows 10 wird es erstmals möglich sein, dass Spieler von Konsolen, in diesem Fall nur der Xbox, und PC auf denselben Servern dieselben Spiele gemeinsam oder gegeneinander spielen können. Und Spiele-Enthusiasten, die sowohl PC als auch Xbox ihr Eigen nennen, werden mit Windows 10 ihre Xbox-Spiele auf ihren PC streamen und von dort aus nutzen können.

 

One more thing

Als letzte Präsentation hat Microsoft noch eine Neuentwicklung für Windows 10 vorgestellt, mit der wahrscheinlich niemand gerechnet hatte und die durchaus das Zeug haben könnte, eine neue Ära einzuleiten. Mit Windows 10 beginnt Holographic-Computing.

Quelle: Microsoft

HoloLens: Mit Windows 10 beginnt Holographic Computing.

Microsoft nennt die dazugehörige Technik und die benötigte Brille HoloLens und betont, dass es sich keineswegs um eine weitere Virtual- oder Augmented-Reality Brille handelt. Vielmehr sei HoloLens ein Computer-System, das dreidimensionale, hochaufgelöste Hologramme mit beeindruckenden Farb- und Kontrast-Werten in der natürlichen Umgebung des Trägers platziert und Interaktionen mit ihnen ermöglicht.

Realisiert wird diese Technik, die sich wirklich komplett in der Brille befinden soll – der Anschluss eines zusätzlichen Computers entfällt, durch den Einsatz einer zusätzlichen Recheneinheit. Neben CPU und GPU enthalten die HoloLens-Brillen eine HPU, was für Holographic Processing Unit steht und die exklusive Aufgabe hat, die Umgebung des Trägers zu scannen, seine Körperhaltung zu analysieren und Gesten zu verstehen.

Während der Präsentation von HoloLens, wurde auch eine dazugehörige Software namens HoloStudio mit einer Live-Demo (https://www.youtube.com/watch?v=RCCXZ8ErVag) vorgestellt, in der im freien Raum vor der Trägerin mit Hilfe von Gesten und Sprachkommandos ein Quadcopter zusammengesetzt wurde, der im Anschluss mit einem 3D-Drucker produziert wurde.

Ein API für die Produktion holografischer Apps soll mit Release von Windows 10 zur Verfügung stehen.

Leider kann diese Innovation in der Preview von Windows 10, auch mangels passender Hardware, nicht ausprobiert werden, aber es gibt zusätzlich zur Live-Demo noch ein Video, das schon einen atemberaubenden Eindruck macht.

Microsoft HoloLens – Transform your world with holograms: https://www.youtube.com/watch?v=aThCr0PsyuA

 

Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft Quelle: Microsoft

Die Bilder können durch Klicken vergrößert werden.

Unbegrenzter Cloud-Speicher für Office 365 Nutzer

„Der Wettbewerb um den größten CloGFA_XXX_infografik_onedrive endlich_141027_RGB.inddud-Speicher zum günstigsten Preis ist beendet”, sagt Thorsten Hübschen, verantwortlich für das Office Geschäft bei Microsoft Deutschland, „mehr als unbegrenzter Speicherplatz ohne Aufpreis geht nicht. (Quelle: http://www.microsoft.com/de-de/news/pressemitteilung.aspx?id=535212)

Ob der Wettbewerb zwischen den großen Anbietern von Cloud-Speicherlösungen damit wirklich beendet ist, wird sich zeigen, aber auf jeden Fall wird er deutlich härter. Nach diversen Vergrößerungen des kostenlosen inklusiven Cloud-Speichers und Preissenkungen, die verschiedene Anbieter im Laufe des Jahres angeboten haben, legt Microsofts OneDrive die Latte mit diesem Angebot jetzt noch ein ganzes Stück höher.

Neben einem OneDrive Account wird ein kostenpflichtiges Abo von Office 365 für Privatanwender benötigt, also Home, Personal oder University. Die Nutzer der Business-Versionen kommen voraussichtlich erst 2015 in den Genuss unbegrenzter Online-Speicherkapazität.

Da das Roll-Out der neuen Funktion über mehrere Monate erfolgen soll, bekommt auch nicht jeder Nutzer, die die genannten Voraussetzungen erfüllt, sofort unbegrenzten Speicher zugeteilt. Wer möglichst früh dabei sein möchte, hat hier die Möglichkeit sich anzumelden und wird dann zur Umstellung seines Accounts per E-Mail benachrichtigt: https://preview.onedrive.com/?wt.mc_id=oo_blog_onedrive_insertblogtitlehere

Ist die Benachrichtigung da, wird das Speichervolumen schrittweise erhöht, zunächst von 1 TB, das aktuell schon verfügbar ist, auf 10 TB. Vermutlich wurde dieses Vorgehen gewählt, um die Server auf die kommende Last einzustellen.

Die Home- und die Personal-Versionen sind für 7-10 Euro im Monat (oder ab 69 Euro/Jahr) zu abonnieren und enthalten beide die jeweils aktuellsten Versionen von Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Access und Publisher. Außerdem sind monatlich 60 Freiminuten für Skype enthalten. Die Versionen unterscheiden sich durch die unterschiedliche Anzahl der inklusiven Nutzungslizenzen (bis zu 5).

Dieses Angebot kann aktuell niemand überbieten, selbst wenn man das Office-Paket herausrechnet und nur den Speicherplatz und dazugehörigen Preis betrachtet.

Aber Vorsicht, nicht alle Beschränkungen wurden aufgehoben: Weiterhin können Privatanwender „nur“ maximal 10 Millionen Dateien in ihrem OneDrive ablegen … 😉

CSL Panther Tab 10

In der kommenden Woche erweitern wir unsere Produktpalette. Neben der bekannten und umfangreichen Auswahl an PCs und Notebooks bieten wir erstmals einen Tablet-Computer an.

Das CSL Panther Tab 10 ist der ideale Begleiter für alle, die ein leichtes, handliches Tablet benötigen, das genug Leistung bietet, um Office- und Online Applikationen selbst bei hohem Arbeitstempo flüssig zu nutzen und auch bei der Wiedergabe von Videos und der Nutzung (mobiler-) Videospiele nicht einknickt.

panther_beitrag

Das Tablet liegt gut in der Hand und zeichnet sich hierbei durch eine vollgummierte Rückseite aus, die für eine angenehme Haptik und Rutschfestigkeit sorgt. Die passive Kühlung des Tablets sorgt für einen absolut geräuschlosen Betrieb.

Im Inneren des Panther Tabs schlägt ein Herz von Intel, es handelt sich um ein Atom Quad-Core-SoC aus der aktuellen Bay Trail Reihe, dessen vier CPU-Kerne mit 1333 MHz getaktet sind und per TurboBoost bis zu 1833 MHz erreichen können. Neben der CPU enthält das SoC eine Grafikeinheit aus der Intel HD Graphics Reihe, die zugegebenermaßen keine Gaming-Lösung ist, aber DirectX 11 unterstützt und mit zahlreichen Intel Features eine bemerkenswerte Grafikleistung entfaltet. Videobeschleunigung zum Beispiel oder das Ansteuern von Displays mit bis zu 2560×1600 Pixeln werden von der GPU problemlos bewältigt.

Mit 2 GB Arbeitsspeicher als Ergänzung zum SoC ist aber auch das Spielen von Videospielen durchaus möglich, wir haben in einem eigenen Test des Tablets sehr gute Erfahrungen mit dem aktuellen Auto-Rennspiel „Asphalt 8 – Airborne“ gemacht, das grafisch schon recht aufwendig gestaltet ist.

Ausgestattet mit einem 10,1 Zoll IPS-Panel, bietet das Display eine kristallklare, farbintensive Darstellung in HD-Auflösung (1280×800 Pixel) und eine hohe Blickwinkelstabilität. Die Multi-Touch-Funktionalität erkennt bis zu zehn Berührungspunkte und kann damit alle relevanten Touch-Gesten erfassen. Eine durchschnittliche Helligkeit von 260 cd/m² sorgt dafür, dass sich das Display auch im Freien gut ablesen lässt.

An internem Speicher stehen 32 GB in Form einer eMMC zur Verfügung, von dem etwa 15 GB zur freien Verfügung stehen (bei der Konfiguration mit Windows 8.1 und Microsoft Office). Der Speicher lässt sich durch Micro-SD-Karten erweitern, unterstützt werden Karten mit bis zu 64 GB.

Eine umfangreiche Auswahl von Anschlussmöglichkeiten, wie Micro USB, Micro SD, Mini HDMI, sowie die Unterstützung der Funkübertragungsstandards Bluetooth 4.0 und WLAN sorgen für eine ausgezeichnete Konnektivität und große Flexibilität beim Datenaustausch und der Synchronisierung mit anderen mobilen oder stationären Devices bzw. des Anschlusses externer Geräte, wie z.B. einer Maus oder einem zusätzlichen Monitor. Ein Micro USB auf USB Adapter befindet sich im Lieferumfang.

Die Akku-Laufzeit liegt bei kontinuierlicher, gleichmäßiger Belastung bei etwa 6 Stunden.

Das vorinstallierte Betriebssystem Windows 8.1 bietet auf dem CSL Panther Tab 10 denselben Funktionsumfang und alle Sicherheitsmerkmale, die es auch auf einem PC oder einem Notebook bietet. So ist es nicht notwendig, eine alternative Softwareumgebung für das Tablet anzuschaffen, da die bereits von PCs und Notebooks vertrauten Lösungen aus der Windows-Welt eingesetzt werden können.

Ein Recovery-Image für das Betriebssystem befindet sich auf einer Micro-SD Karte im Lieferumfang. So besteht im Fall der Fälle die Möglichkeit, das Tablet in den Auslieferungszustand zurückzusetzen, aber in der Zwischenzeit verbraucht das Image nicht unnötigerweise Platz im internen Speicher.

Optional erhältlich ist ein magnetisches Tastaturdock mit klappbarem Ständer, das das CSL Panther Tab 10 in ein vollwertiges Subnotebook verwandelt und gleichzeitig auch als Schutzhülle fungieren kann. Außerdem bieten wir eine praktische Aufbewahrungstasche als optionales Zubehör an.

Mehr Infos: Das Panther Tab 10 im CSL-Shop

 

Neuregelungen im (Online-) Versandhandel ab 13.06.2014

gesetzAus aktuellem Anlass möchten wir heute über die in Kürze bevorstehenden Änderungen im Versandhandel informieren, da sowohl unsere Kunden als auch wir mehr oder weniger davon betroffen sind.

Am 23.06.2011 hat das Europaparlament die EU-Verbraucherrechterichtlinie (Richtlinie 2011/83/EU) verabschiedet, die im Oktober 2011 vom Rat der Europäischen Union angenommen und im folgenden November veröffentlicht wurde. Alle Mitgliedstaaten der EU wurden darauf verpflichtet, die Richtlinie binnen zwei Jahren in nationales Recht umzusetzen und dieses spätestens ab dem 13.06.2014 anzuwenden. Eine Übergangsfrist wurde nicht vorgesehen.

 

Wozu wurde eine Neuregelung gebraucht?

Das Europaparlament war zu der Auffassung gelangt, dass der Verbraucherschutz, insbesondere bei grenzüberschreitenden Onlinekäufen, ungenügend sei, da die verschiedenen Regeln in den einzelnen Mitgliedsstaaten für Verunsicherung bei den Verbrauchern sorgen, z.B. im Hinblick auf eine Nichtlieferung der bestellten Güter. Gleichzeitig wäre von Seiten der Unternehmen geklagt worden, man würde durch die Rechtsunterschiede in den Mitgliedstaaten von grenzüberschreitenden Verkäufen abgehalten.

So soll die neue Richtlinie die Verbraucherrechte mit europaweit einheitlichen Regeln zu Informationen, Lieferbedingungen und dem Widerrufsrecht stärken sowie den Verwaltungsaufwand der Unternehmen reduzieren. Außerdem wurden Regeln für digitale Downloads erlassen.

„Die neue Richtlinie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Europa sowohl den Verbrauchern als auch den Händlern mehr Vorteile bringt. Wir haben eine ausgewogene Vereinbarung erzielt, die sowohl den Forderungen der Verbraucher als auch denen der Unternehmen folgt“, kommentierte Andreas Schwab (EVP), deutscher Berichterstatter des Parlaments und Verhandlungsführer, die Verabschiedung der neuen EU-Verbraucherrechterichtlinie. (Quelle: http://bit.ly/TZ3mF8)

 

Was ändert sich im Einzelnen?

Ab dem 13.06.2014 gelten die folgenden Regeln europaweit einheitlich:

Widerrufsfrist und -erklärung

Die Widerrufsfrist wird in ganz Europa auf 14 Tage vereinheitlicht und muss von jedem Händler mit Hilfe einer einheitlichen Musterwiderrufsbelehrung angegeben werden.

Neu eingeführt wurde das sogenannte Formerfordernis beim Widerruf, d.h. das Verbraucher den Widerruf eines Vertrages zukünftig explizit erklären müssen. Einfach nur die Ware kommentarlos zurückschicken oder die Annahme verweigern reicht nicht mehr aus. Hiermit ist aber natürlich nicht gemeint, dass Verbraucher künftig Gründe für den Widerruf angeben müssen, sondern es muss lediglich eine eindeutige Willenserklärung zum Widerruf abgegeben werden („Ich möchte den Vertrag XY widerrufen.“). Um die Abwicklung zu vereinfachen sind Verkäufer verpflichtet, ihren Kunden ein europaweit einheitliches Widerrufsformular zur Verfügung zu stellen. Dies hat spätestens mit der Lieferung der Ware auf einem dauerhaften Datenträger zu erfolgen.

Außerdem sind Verkäufer künftig verpflichtet Widerrufserklärungen nicht nur schriftlich, wie bislang, sondern auch telefonisch zu akzeptieren. Aber Achtung: Die Beweislast für einen fristgerechten Eingang der Widerrufserklärung liegt hier beim Verbraucher und nicht beim Händler. Es kann also durchaus ratsam sein, auch in Zukunft in Textform zu widerrufen.

Bislang war es in Deutschland so geregelt, dass eine Widerrufsfrist unendlich lang sein konnte, wenn der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht informiert wurde. Damit ist zukünftig Schluss, denn die Neuregelung sieht bei falscher Belehrung vor, dass die Widerrufsfrist spätestens 12 Monate nach Ablauf der eigentlichen 14-tägigen Frist abläuft.

Neben den bereits vorhandenen Ausnahmen beim Widerrufsrecht, etwa wenn eine Ware nach Kundenwunsch angefertigt wird oder wenn sich ein Verbraucher einen unlauteren Vorteil durch den Widerruf verschaffen könnte (z.B. geöffneter Audio-Datenträger), gibt es ein paar neue Ausnahmen, bei denen das Widerrufsrecht nicht gilt. Hierzu zählen beispielsweise Artikel aus dem Gesundheits- und Hygienebereich, die nicht mehr verwendbar sind, wenn entsprechende Versiegelungen gebrochen wurden. Zu den Ausnahmen zählen aber zukünftig auch schnell verderbliche Waren bzw. Waren deren Verfallsdatum schnell überschritten wird.

Hinsendekosten

Aufgrund des Fehlens einer eindeutigen gesetzlichen Regelung waren Händler bislang in der Situation, die sogenannten Hinsendekosten im Falle eines Widerrufs in voller Höhe erstatten zu müssen. Das sind die Kosten, die beim Versand der bestellten Güter an den Kunden entstehen. Diese Regelung konnte für einen Verkäufer durchaus recht teuer werden, wenn sich z.B. ein Verbraucher eine Ware per Express-Lieferung zustellen ließ.

Hier setzt die neue Richtlinie an und sieht vor, dass ein Verkäufer zwar die Hinsendekosten im Falle eines Widerrufs zu erstatten hat, aber nur die, die bei dem günstigsten von ihm angebotenen Standardversand entstehen.

Bestellt ein Verbraucher also zukünftig mit einer teureren Versandform als dem günstigsten Standardversand, hat er im Falle eines Widerrufs nur Anspruch auf eine anteilige Erstattung der Versandkosten und bleibt auf eventuellen Express-Aufschlägen sitzen.

Rücksendungen und Rücksendekosten

Die aktuelle Regelung zu den Rücksendekosten im Falle eines Widerrufs sieht vor, dass grundsätzlich der Händler die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, wenn der Preis der rückzusendenden Ware den Betrag von 40 Euro nicht übersteigt und die Rücksendekosten nicht vertragswirksam auf den Verbraucher übertragen wurden.

Für die Zukunft sieht die neue Richtlinie vor, dass grundsätzlich der Verbraucher die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, wenn er durch den Händler über diese Pflicht informiert wurde. Dabei spielt der Preis der Ware keinerlei Rolle mehr. Ausnahmen von dieser Verpflichtung gibt es nur dann, wenn der Händler angeboten hat, die Kosten der Rücksendung zu übernehmen, oder wenn der Händler es versäumt hat, über die Pflicht zur Kostenübernahme zu informieren.

Natürlich darf auch zukünftig jeder Händler freiwillig die Kosten von Rücksendungen in voller Höhe übernehmen.

Eine weitere wichtige Änderung im Bereich der Rücksendungen wurde bezüglich der nicht-paketversandfähigen Waren beschlossen, also Gütern die aufgrund ihrer Größe oder ihres Gewichts z.B. über Speditionen geliefert werden. Bislang waren Verbraucher nicht verpflichtet, solche Waren zurückzuschicken, sondern konnten verlangen, dass die Ware durch den Händler bzw. ein beauftragtes Transportunternehmen abgeholt wird. Auch hier dreht die Neuregelung den Spieß um und sieht vor, dass Verbraucher zukünftig selbst für den Rücktransport nicht-paketversandfähiger Waren sorgen müssen. Im Klartext heißt dass, das Verbraucher, die entsprechende Waren im Rahmen eines Widerrufs zurücksenden möchten, ihrerseits einen Transport über eine Spedition o.ä. veranlassen müssen. Achtung: Bei nicht-paketversandfähigen Gütern muss der Händler bereits in der Widerrufserklärung auf die Höhe der Rücksendekosten hinweisen.

Zahlungsarten

Verkäufer dürfen nicht mehr über Aufschläge für bestimmte Zahlungsmittel, z.B. Kreditkarten, mitverdienen. Außerdem müssen Händler mindestens eine zumutbare Zahlungsart anbieten, bei der die Verbraucher ihre Rechnungsbeträge ohne Aufschläge bezahlen können.

Telefonischer Kundenkontakt

Spätestens ab Vertragsabschluss muss der Verkäufer telefonisch kontaktiert werden können und ist hierfür verpflichtet klar eine Telefonnummer zu kommunizieren. Aber keine Sorge: Es geht hier nicht darum, teure Service-Nummern zu unterstützen. Die Telefonnummer, die dem Verbraucher zur Verfügung stehen muss, darf keine höheren Kosten als den Grundtarif erzeugen.

Zusatzleistungen

Zusatzleistungen zu Verträgen, wie z.B. eine Rücktrittsversicherung bei der Onlinebuchung einer Reise, dürfen nicht mehr vorausgewählt angeboten werden. Meist handelt es sich dabei um Checkboxen, die irgendwo in der Bestellstrecke auftauchen und bereits mit einem Häkchen versehen sind. Sollte ein Verbraucher zukünftig eine solche Leistung buchen, ohne die dazugehörige Option selbst ausgewählt zu haben, ist er nicht verpflichtet die Kosten dafür zu übernehmen.

Abwicklung des Widerrufs und Zurückbehaltungsrecht

Aus den 30 Tagen, die ein Verkäufer aktuell Zeit hat, den Kaufpreis im Falle eines Widerrufs zu erstatten, werden zukünftig 14 Tage. Verbraucher werden also in Zukunft ihr Geld schneller wieder bekommen, aber sie haben ihrerseits auch nur genau 14 Tage Zeit, die widerrufene Leistung zurückzugeben. Dem sollten sie auch unbedingt nachkommen, denn neben der zeitlichen Verschärfung, führt die Richtlinie eine weitere Neuerung ein. Der Händler bekommt ein Zurückbehaltungsrecht eingeräumt, das heißt er darf die Rückzahlung so lange zurückhalten, bis er die widerrufene Ware erhalten hat oder der Verbraucher die Rücksendung der Ware nachgewiesen hat.

Wertersatz

Die aktuelle Rechtsprechung unterscheidet bei Wertersatzleistungen im Rahmen eines Widerrufs zwischen Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware und einem Wertersatz für gezogene Nutzung, also z.B. für das Ausprobieren der Ware. Zukünftig gibt es nur den Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware, der „neue“ Wertersatz entspricht also in etwa einem Schadenersatz. Der Wertersatz für gezogene Nutzung wurde ersatzlos abgeschafft.

Der Verbraucher haftet also nur dann für einen eventuellen Wertverlust an der widerrufenen Ware, wenn der Wertverlust auf Handlungen zurückzuführen ist, die nicht notwendig waren, um Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Ware zu prüfen und er vom Händler ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht informiert wurde.

Beema & Mullins

beema_mullinsAMD hat ihre 2014er Mainstream und Low-Power Mobile APUs vorgestellt. Sie hören auf die Codenamen „Beema“ (Mainstream, für Einsteiger Notebooks) und „Mullins“ (Low-Power, für Tablet-Computer) und repräsentieren als Nachfolger von „Kabini“ und „Temash“ die dritte Generation von AMD SoCs (System on a Chip) für diese Bereiche.

Nur ein Refresh?

„Als wir unsere 2014ner Mainstream und Low-Power APUs designt haben, waren wir entschlossen, einmal mehr den Standard in den Bereichen Grafik- und allgemeine Rechenperformance zu setzen.“, sagte Bernd Lienhardt (Corporate Vice President und General Manager Client Products bei AMD). „Diese Prozessoren vereinen die neuesten Kern-Technologien – inklusive der allerersten, auf ARM-basierenden, Sicherheitslösung in einem x86 Prozessor – mit Nutzer-Erfahrungen in einem Paket von eindrucksvoller Energieeffizienz, das sowohl Endkunden als auch kommerzielle Käufer begeistern wird.“ (Quelle: http://bit.ly/QZtI8a)

Nach einem Refresh, bei dem lediglich Taktfrequenz und TDP optimiert wurden, klingt das nicht gerade und obwohl sich die Architektur nicht grundlegend von „Kabini“ und „Temash“ unterscheidet, hat AMD Features hinzugefügt, die den Begriff „Generation“ für die neuen APUs durchaus rechtfertigen.

Ausgestattet mit bis zu vier „Puma+“-Kernen, die Nachfolger der aktuellen „Jaguar“-Kerne, unterstützen alle „Mullins“-Modelle und die A6-6310 der „Beemas“ AMD Turbo Core und können auf bis 2,2 GHz („Mullins“) bzw. 2,4 GHz („Beema“) hochtakten. Dieses Feature war in der Vorgänger-Generation gänzlich nicht enthalten. Die Leistungsaufnahme konnte AMD um ca. 20% senken und gibt für eine „Beema“-APU (bei max. 2,4 GHz) eine TDP von 15 Watt an, was einer Absenkung von ca. 40% gegenüber den Vorgängern entspricht. Für die 2-Kern Variante ist die TDP sogar mit lediglich 10 Watt bei maximal 1,35 GHz angegeben.

Den CPUs steht, wie bei APUs üblich, eine Radeon GPU auf Basis von AMDs Graphics-Core-Next Architektur zur Seite. In Aufbau und Ausstattung hat sich hier gegenüber den Vorgängern nicht viel getan, allerdings hebt AMD den Takt bei beiden Modellreihen um 200 MHz an und konnte trotzdem den Stromverbrauch um 38% senken.

Die Verbesserungen im Überblick (Quelle: http://bit.ly/QZtI8a):

2014 AMD Mainstream APUs – „Beema“

  • Bis zu 100% bessere Grafikleistung gegenüber der Vorgänger-Generation („Kabini“)
  • Bis zu 20% geringerer Stromverbauch gegenüber der Vorgänger-Generation („Kabini“)
  • Verbesserte Speicher-Unterstützung für DDR3-1866
  • Bis zu 50% bessere Grafikleistung und bis zu siebenfache Rechenleistung gegenüber einem Intel Pentium („Haswell U“)
  • Bis zu dreifache Grafikleistung und mehr als 35% bessere Systemleistung als ein Intel Pentium („Bay Trail M“)

2014 AMD Low-Power APUs – „Mullins“

  • Mehr als die doppelte Grafikleistung pro Watt und nahezu doppelte Produktivität pro Watt gegenüber der Vorgänger-Generation („Temash“)
  • Bessere Grafikleistung als ein Intel Core i3
  • Dreifache Rechenleistung gegenüber einem Intel Atom Prozessor

Die im Zitat oben bereits genannte Sicherheitslösung besteht aus einem von AMD entwickelten Platform Security Processor (PSP), auf Basis eines Cortex-A5, der ARM TrustZone unterstützt und hierüber verschiedene erwieterte Sicherheits- und Management-Features bietet.

 

Zunächst erscheinen die folgenden Modelle:

2014 AMD Mainstream APUs – „Beema“

Modell GPU TDP Kerne Takt L2 Cache Grafikerne Grafik-Takt
A-Series APUs
A6-6310 R4 15 W 4 2,4 Ghz 2 MB 128 800 MHz
A4-6210 R3 15 W 4 1,8 GHz 2 MB 128 600 MHz
E-Series APUs
E2-6110 R2 15 W 4 1,5 GHz 2 MB 128 500 MHz
E1-6010 R2 10 W 2 1,35 GHz 1 MB 128 350 MHz

2014 AMD Low-Power APUs – „Mullins“

Modell GPU SDP TDP Kerne Takt L2 Cache Grafikerne Grafik-Takt
A-Series APUs
A10 Micro-6700T R6 2,8 W 4,5 W 4 2,2 Ghz 2 MB 128 500 MHz
A4 Micro-6400T R3 2,8 W 4,5 W 4 1,6 GHz 2 MB 128 350 MHz
E-Series APUs
E1 Micro-6200T R2 2,8 W 3,95 W 2 1,4 GHz 2 MB 128 300 MHz

 

Windows 8.1 Update

Win8_Wht_Blu286_S_rgbEin knappes halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Windows 8.1 steht ab sofort das erste große Update für Windows 8.1 bereit. Da das Update den OEM-Partnern bereits etwas früher bereit gestellt wurde, konnten wir es schon einmal ausprobieren und die Neuerungen ansehen.

Desktop

Bereits beim ersten Hochfahren nach der Installation des Updates fällt auf, dass Windows 8.1 nicht mehr auf die Startseite bootet, sondern auf den Desktop – zumindest bei einer Installation auf einem PC. Bislang musste dies durch Setzen eines Häkchens in den „Taskleisten- und Navigationseinstellungen“ erst aktiviert werden, nun ist es Standard. Das Häkchen existiert aber nach wie vor, so dass Benutzer, die lieber auf die Startseite booten möchten, dies weiterhin tun können.

Da Microsoft so frei war, eine Verknüpfung auf den Windows Store in der Taskleiste zu platzieren, fällt direkt die nächste Neuerung auf dem Desktop ins Auge: Es ist nun möglich, Apps an die Taskleiste zu heften und auch laufende Apps werden hier angezeigt. Wer das nicht möchte, kann diese Funktion auch deaktivieren.

Startseite

Auch auf der Startseite sind einige Neuerungen zu entdecken, die die Bedienung mit Maus und Tastatur deutlich komfortabler machen. So befinden sich nun oben rechts neben dem Profilbild zwei neue Buttons, einer davon kann den Computer herunterfahren und der Andere öffnet die Suche. Auch das Profilbild ist nun klickbar und ermöglicht einen direkten Zugriff auf das Benutzerprofil.

Klickt man eine Startseiten-Kachel oder den Hintergrund mit der rechten Maustaste an, öffnet sich nun ein kontextsensitives Menü statt der unteren Seitenleiste, was Änderungen an den Kachelgrößen oder Gruppenbenennungen deutlich vereinfacht. Die untere Seitenleiste gibt es bei einem Computer, der durch Maus und Tastatur gesteuert wird, übrigens gar nicht mehr. Lediglich auf Touchgeräten steht sie weiterhin zur Verfügung.

Bewegt man die Maus zum unteren Bildschirmrand wird die komplette Taskleiste eingeblendet, statt nur des Startbuttons. Diese kann ja nun, wie schon erwähnt, Apps anzeigen und blendet zusätzlich eine Livevorschau des angezeigten Programms ein, wenn der Mauszeiger darüber bewegt wird – dies funktioniert sowohl mit Desktop-Programmen als auch mit Apps.

Apps

Das allgemeine Erscheinungsbild der Windows 8 Apps wurde überarbeitet und präsentiert sich deutlich „mausfreundlicher“, denn die Titelleiste des klassischen Windows-Fensters hat ihren Weg in die Apps gefunden. Wird der Mauszeiger an den oberen Bildschirmrand bewegt, wird sie eingeblendet und zeigt, neben dem App-Titel, auf der linken Seite einen Button mit Kontext-Menü und auf der rechten Seite die bekannten Buttons zum Minimieren bzw. Schließen des Programms. Das Kontext-Menü des linken Buttons vereinfacht die Bildschirmteilung und bietet ebenfalls Möglichkeiten das laufende Programm zu minimieren oder zu schließen.

PC-Einstellungen

In den PC-Einstellungen befindet sich ein neuer Eintrag „Speicherplatz“ (unter „PC und Geräte“), der detailliert Auskunft darüber gibt, wie sich der belegte Speicher auf der Festplatte zusammensetzt. Außerdem kann nun mit Hilfe des Eintrags „App Größen“ (unter „Suche und Apps“) angezeigt werden, wie viel Speicher jede einzelne installierte App benötigt.

Ganz unten in der Menü-Spalte der PC-Einstellungen gibt es nun eine Verknüpfung zur Systemsteuerung, was die beiden getrennten Einstellungsbereiche wieder etwas näher zusammen bringt.

Internet Explorer

Auch einige Weiterentwicklungen für den Internet Explorer 11 sind im Update enthalten. Ein Rechtsklick auf eine Registerkarte öffnet ein Kontextmenü, mit dessen Hilfe sie in einem neuen Fenster geöffnet werden oder in eine weitere Registerkarte dupliziert werden kann. Außerdem können auf diese Weise alle anderen Registerkarten geschlossen werden. Klickt man auf den Button mit den drei Punkten daneben, ist es ganz einfach möglich, geschlossene Registerkarten erneut zu öffnen.

Der Werkzeug-Button bietet nach dem Update direkten Zugriff auf die Einstellungen des Internet-Explorer, ohne dass die Charms dafür geöffnet werden muss.

Ebenfalls neu ist der Enterprise-Modus, der es ganz einfach ermöglichen soll, domainabhängige Gruppenrichtlinien festzulegen. Hierauf werden wir in einem späteren Artikel näher eingehen.

 

Woher bekommt man das Update?

Das Update ist für Windows 8 Benutzer über den Windows Store zu beziehen, die Benutzer von Windows 8.1 werden das Update noch komfortabler über Windows-Update bekommen.

 

Paypal™ und Paypal Express™

paypalBezahlen mit Paypal™ – schnell, sicher und bequem

Der Online-Zahlungsservice PayPal™ erfreut sich nach wie vor wachsender Beliebtheit, denn PayPal erfüllt die steigenden Ansprüche der Internet-Shopper an ein Zahlungssystem, das den Wunsch nach einem umfassenden Schutz persönlicher Daten ebenso erfüllt wie den Wunsch nach einfacher Zahlung und schnellem Warenversand.

Da die Information über die erfolgte Zahlung praktisch zusammen mit der Bestellung der Ware beim Händler eingeht, kann der Verkäufer den Artikel zeitnah verschicken und der Käufer erhält seine Bestellung entsprechend früher – für viele Kunden ein entscheidendes Kaufkriterium.

Zudem garantiert PayPal™ eine größtmögliche Sicherheit, z.B. durch modernste Verschlüsselungstechniken und den kostenlosen Paypal™-Käuferschutz.

 

Wie funktioniert das?

Sollten Sie noch kein Paypal™-Konto besitzen, eröffnen Sie einfach auf www.paypal.com ein kostenloses Privatkonto. Während der Anmeldung hinterlegen Sie einmalig Ihre persönlichen Daten und Ihre Bankdaten. Bei jedem zukünftigen Einkauf, den Sie mit Paypal™ bezahlen, benötigen Sie nur noch Ihre E-Mail Adresse und Ihr Passwort.

Übrigens: Bei Paypal™ sind ausgehende Zahlungen stets kostenlos für Sie. Nur wenn Sie eine Zahlung empfangen, fällt eine kleine Gebühr an.

 

Welche Paypal™-Leistungen können Sie im CSL Online-Shop nutzen?

Zahlen mit Paypal™

Bankverbindung nicht zur Hand oder keine Lust eine lange IBAN Nummer einzugeben? Dann bezahlen Sie doch einfach mit Ihrer E-Mail Adresse und Ihrem Passwort über Ihr Paypal™-Konto.

So einfach funktioniert es:

Sie suchen sich Ihren Wunschartikel im CSL Online-Shop aus und legen ihn in den Warenkorb. Anschließend klicken Sie den grünen „Weiter“-Button unterhalb der Artikelübersicht.

Auf der folgenden Seite wählen Sie Paypal™ als Zahlungsart, lesen und bestätigen unsere AGB und die Widerrufsbelehrung und klicken abermals auf den grünen „Weiter“-Button.

Sie haben nun noch einmal Gelegenheit Ihre Bestellung zu überprüfen. Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit zusammengestellt, klicken Sie auf den grünen „Kaufen“-Button. Hierdurch schließen Sie Ihre Bestellung ab und werden automatisch zu Paypal™ weitergeleitet.

Dort sehen Sie bereits, dass eine Zahlung von Ihnen angefordert wird. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in Ihr Paypal™-Konto ein und autorisieren die Zahlung. Paypal™ wird uns sofort darüber informieren, dass Ihre Zahlung getätigt wurde und wir können Ihre bestellte Ware liefern.

 

Zahlen mit Paypal™ Express

Paypal™ Express ist eine Zahlungsoption, die Ihnen noch mehr Komfort beim Bezahlen Ihrer Online-Einkäufe bietet, weil sie Ihre kompletten Zahlungs- und Lieferdaten aus Ihrem Paypal™-Konto übernehmen können. Fast alle manuellen Eingaben entfallen.

So einfach funktioniert es:

Sie suchen sich Ihren Wunschartikel im CSL Online-Shop aus und legen ihn in den Warenkorb. Anstatt nun zeitaufwendig Ihre Rechnungs- und Lieferanschrift einzugeben, eine Zahlungsart auszuwählen und Ihre Zahlungsdaten einzugeben, klicken Sie ganz einfach nur auf den gelben „Direkt zu PayPal“-Button und werden hierdurch zu Paypal™ weitergeleitet.

Dort sehen Sie bereits, dass eine Zahlung von Ihnen angefordert wird. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in Ihr Konto ein, autorisieren Sie die Zahlung, bestätigen die gewünschte Lieferanschrift und das war es auch schon – den Rest erledigt Paypal™ für Sie!

Paypal™ bestätigt CSL-Computer sofort Ihre Zahlung und sorgt dafür, dass wir mit den Daten versorgt werden, die wir für eine erfolgreiche und schnelle Lieferung Ihres Einkaufs benötigen. Anschließend werden Sie in den CSL Online-Shop zurückgeführt, wo Sie lediglich noch den Kaufvorgang bestätigen müssen.

 

Zum CSL-Computer Online-Shop

 

Beide Paypal™-Leistungen können Sie nicht nur im CSL Online-Shop anwenden, sondern auch bei tausenden anderen Händlern, die Paypal™ als Zahlungsart anbieten.

SATA 3.2

500px-Serial-ATA-Logo.svgVor einigen Monaten hat die SATA-IO (Serial ATA International Organization) die Spezifikation für SATA 3.2 verabschiedet und damit die Weichen für neue, schnellere Massenspeicher mit der SATA Express Schnittstelle gestellt.

 

Was ist SATA?

Serial ATA ist eine Verbindungstechnik für die Kommunikation zwischen Prozessor und Massenspeichern wie Festplatten, SSDs und SSHDs. Entwickelt wurde die Technik im Jahr 2000 von Intel, um die zu Tage getretenen Nachteile der älteren ATA-Schnittstelle zu überwinden. Der wesentlichste Unterschied zwischen beiden Standards ist hierbei der Übergang von einer parallelen Datenübertragung (ATA) zu einer seriellen, also Bit für Bit, Übertragung (SATA).

Dies ermöglichte unter anderem höhere Datenübertragungsraten und vereinfachte Kabelführungen, weil die Nachteile des parallel arbeitenden ATA-Buses in Bezug auf steigende Übertragungsraten, wie zunehmende Asynchronität und gegenseitige Beeinflussung der Leitungen, überwunden werden konnten.

Während die erste SATA-Generation Datenübertragungsraten von 150 MB/s ermöglichte, konnte die Geschwindigkeit bis zum SATA 3 Standard von 2009 auf 600 MB/s gesteigert werden. Was sich zunächst nach einer recht hohen Geschwindigkeit anhört und für Festplatten völlig ausreichend ist, erweist sich bei immer schneller werdenden SSDs und SSHDs zunehmend als Flaschenhals, der die Datenübertragung ausbremst.

Genau hier soll nun SATA 3.2 ansetzen.

 

Was bringt die neue Version?

Die wohl wichtigste Neuerung von SATA 3.2 ist die Unterstützung von „SATA Express“ (SATAe), das im Gegensatz zu früheren Standards das sehr schnelle PCI-Express Interface (PCIe) nutzt, um die Datenübertragungsrate auf ein neues Level zu hieven. Laut Spezifikation sollen 8 Gigabit/s über eine PCIe Lane und 16 Gigabit/s über zwei PCIe Lanes möglich sein, was bis zu 2 GB/s entspricht und die Geschwindigkeit gegenüber SATA 3 somit mehr als verdreifacht. Kleiner Wermutstropfen: Da nach wie vor ein gewisser Protokoll-Overhead existiert (zu den eigentlichen Daten werden weitere Informationen übertragen), wird die theoretische Maximalgeschwindigkeit nicht erreicht werden können. Für die Nutzung von „SATA Express“ wird es eine neue, dreigeteilte Schnittstelle geben, die entweder durch ein „SATA Express“ Gerät oder durch zwei SATA Geräte genutzt werden kann. Somit bleibt SATA Express abwärtskompatibel.

 

Eine weitere Neuerung repräsentiert der Form Factor „M.2“, dessen Entwicklung Intel unter dem Namen NGFF (Next Generation Form Factor) begonnen hatte. Es handelt sich hierbei um eine Spezifikation für eine besonders kompakte Bauweise im „Scheckkartenformat“, die auch für SSDs eingesetzt werden kann, z.B. für sehr dünne Notebooks und Tablets. Selbst im Vergleich zu bereits sehr kompakten Geräten im mSATA Form Factor wirken „M.2“  Geräte sehr klein.

Die folgende Tabelle verdeutlicht den Größenunterschied. Die Gerätebreite ist in beiden Spezifikationen konstant, während bei „M.2“ unterschiedliche Längen im Form Factor vorgesehen sind.

mSATA M.2
Beite in mm 30 22
Länge in mm 50,95 30, 42, 60, 80, 110

Quelle: SATA-IO

 

„M.2“ Geräte sind in zwei Versionen erhältlich: single-sided und double-sided. Zumindest Geräte, die single-sided gebaut sind, sind deutlich dünner als mSATA Geräte.

Im folgenden Video stellt Paul Wassenberg, Marketing Workgroup Chair der SATA-IO, den „M.2“ Form Factor und entsprechende Geräte vor.

 

Weiter hat die SATA-IO das Power Management verbessert. Per „Transitional Energy Reporting“ kann der Host-Computer nun umfassendere Informationen zum Energiebedarf eines SATA-Gerätes abrufen und somit die Leistungsaufnahme besser steuern.
Außerdem soll die „DevSleep“-Technik dafür sorgen, dass ungenutzte Laufwerke (Leerlauf) fast komplett abgeschaltet werden können, um die Leistungsaufnahme auf wenige Milliwatt zu begrenzen. Dies ist insbesondere im mobilen Bereich interessant, in dem es immer mehr Geräte, wie Ultrabooks, Smartphones, Tablets u.ä., gibt, die permanent eingeschaltet bleiben und nur in einen Schlafmodus übergehen („always on“, „always connected“).

 

Zudem enthält die Spezifikation kurz zusammengefasst u.a. die folgenden Techniken bzw. Module.

„SATA micro SSD“ ist eine Richlinie für ultrakleine Embedded SSDs, die auf lediglich einem Chip basieren. Hierfür ist die Anschlusstechnik weiterentwickelt worden, um diese Art von Speicher auf besonders kleinem Raum unterbringen zu können.

„SATA Universal Storage Module (USM)” bezeichnet eine Anschlusstechnik für externe Massenspeicher, die von Seagate entwickelt und für die SATA 3.2 Spezifikation vorgeschlagen wurde. Hier hat sie ihren Platz als „USM Slim“ gefunden und definiert einen 9 mm Form Factor für diese Schnittstelle, der die Anbindung von externen SATA-Datenträgern an besonders kleine und dünne Geräte ermöglichen bzw. erleichtern soll.

„Hybrid Information“ repräsentiert einen Mechanismus, der es dem Host-Computer ermöglicht einer SSHD vorzugeben, welche Daten in den SSD-Cache geschrieben werden sollen, um die Performance zu verbessern. Bislang war es so, dass die SSHDs autark „entschieden“ haben, welche Daten gecached werden.

Zu guter Letzt sei noch der „Rebuild Assist“ für RAID-Systeme genannt, der die Wiederherstellung von Daten in RAID-Verbünden bei defekten Laufwerken unter Umständen erheblich beschleunigen kann.

 

Ausblick

Kürzlich hat Tweaktown über einen Mainboard-Prototypen berichtet, der Ihnen von ASUS überlassen worden sei. Diese Vorserien-Version auf Basis des Z87-Chipsatzes verfügt unter anderem über zwei SATA Express Schnittstellen, so dass davon auszugehen ist, dass ASUS bereits in der ersten Jahreshälfte entsprechende Boards in Serienreife vorweisen kann.

Wie HardwareLuxx aus verschiedenen Quellen berichtet, ranken sich auch diverse Gerüchte um die Implementation von SATA Express in die Intel-9-Series Chipsätze, die ab März an Mainboard-Hersteller ausgeliefert werden sollen. Zunächst war zu lesen, SATA Express würde Teil der Chipsätze werden, dann hieß es, Intel würde keine Unterstützung liefern, dann aber sollte Intel doch an einer Platine arbeiten, die darauf hindeutet, das zumindest die M.2-Schnittstelle Berücksichtigung finden würde.

Kurzum – alles ist wie immer. Die Hersteller halten sich mit klaren Aussagen zurück, dafür brodelt die Gerüchteküche umso heftiger.

Lediglich der „M.2“ Form Factor scheint direkt alle Speicherhersteller in Bewegung gebracht zu haben. So wurden von allen großen Produzenten bereits entsprechende SSDs vorgestellt und weitere angekündigt.

DDR4-RAM

DDr4Nachdem die Spezifikation für DDR4-RAM, dem Nachfolger des aktuell gängigen DDR3-Speichers, bereits im September 2012 von der JEDEC genehmigt wurde, beginnen Branche und Endkunden sich langsam zu fragen, wann denn nun mit den neuen Wunder-Riegeln zu rechnen ist. Wir haben uns mal umgesehen.

Die Technik

DDR ist eine Abkürzung für „double data rate“ (Doppelte Datenrate) und wurde 1999 als Weiterentwicklung des bis dahin gängigen SDRAM (SD = Synchronous Dynamic) geboren. Zwar gab es Ende der 90er Jahre auch Konkurrenten zum SDRAM Standard, aber diese manövrierten sich praktisch selbst ins Abseits, so dass DDR-SDRAM der unangefochtene Platzhirsch in der Speichertechnik wurde und bis heute blieb. Damals war dann und wann zu lesen, dass die doppelte Datenrate für eine Geschwindigkeitsverdoppelung gegenüber SDRAM sorgen würde, was aber nicht der Fall ist. Dass DDR-RAM trotzdem deutlich schneller arbeitet, nämlich mit zwei Datenpaketen pro Takt, ist hingegen richtig.

Um den wachsenden Anforderungen an die Arbeitsgeschwindigkeit und die Speichergrößen Rechnung zu tragen, wurden in den letzten 10 Jahren verschiedene weitere DDR-Standards von der JEDEC verabschiedet. Auf den ursprünglichen Standard DDR folgten DDR2 sowie DDR3 und nun gibt es seit gut einem Jahr eine Spezifikation für DDR4.

Um jetzt nicht alle ollen Kamellen der letzten Dekade aufzuwärmen, beschränkt sich folgende Gegenüberstellung auf einen Vergleich zwischen DDR3- und DDR4-RAM. Sowohl DDR3 als auch DDR4 gibt es in verschiedenen Varianten, die jeweils zusammengefasst als Min. und Max. angegeben sind.

Chip Effektiver Takt Datenrate pro Modul Spannung
Min Max Min Max
DDR3 800 MHz 2133 MHz 6,4 GB/s 17 GB/s 1,5 V
DDR4 1600 MHz 3200 MHz 12,8 GB/s 25,6 GB/s 1,2 V

Wie es aussieht werden die Speichertimings „CAS Latency“ und „RAS-to-CAS Delay“ bei DDR4 unverändert bleiben.

Auch physisch wird es bei DDR4 einige Änderungen gegenüber den Vorgänger-Generationen geben. So erhöht sich z.B. die Anzahl Kontakte an den DIMMs von 240 (DDR3) auf 284 (DDR4).

Die zu erwartenden Speichergrößen laden zum Träumen ein. Geplant ist, DDR4-Module mit mindestens 4 GB pro Modul zu bestücken und laut JEDEC liegt die Obergrenze bei 128 GB pro Modul. Auf einem kompatiblen Mainboard mit lediglich 2 DIMM-Slots würde also 256 GB Arbeitsspeicher realisierbar werden.

Die Einführung

Zur Markeinführung von DDR4 gibt es aktuell viele und sehr verschiedene Meldungen. So heißt es mal, die Einführung würde noch Ende 2013 vollzogen, was mittlerweile (20.12.2013) allerdings etwas unwahrscheinlich klingt. Andere berichten, dass DDR4-RAM ab Anfang 2014 für Server-Plattformen von Intel zur Verfügung stehen würde und für den Endkunden-Markt erst 2015. Wieder andere gehen von einer Markteinführung im Jahr 2016 aus.

Kurzum: Es scheint um die Einführung noch diverse Irrungen und Wirrungen zu geben, die allerdings nicht alleine auf dem Mist der Speicherhersteller gewachsen sind, sondern in erster Linie durch offenbar fehlende oder bislang unbekannte Pläne zur Schaffung kompatibler Plattformen begünstigt werden.

Kürzlich war in der Online Ausgabe des PC Games Hardware zu lesen, dass der Speicherhersteller Crucial, trotz fehlender Plattformen, seinen DDR4-Speicher Anfang 2014 auf den Markt bringen will. Der Autor des Artikels spekuliert hier sicher nicht ganz unberechtigt, dass es wohl in erster Linie um Prestigeaufbau aus Marketinggründen geht.

Zusammengefasst kann man sagen: Nichts Genaues weiß man nicht. Wir werden die Einführung wohl alle erleben, wann, wird sich zeigen.