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Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer: Blog - Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

dLAN – Netzwerk aus der Steckdose

Jeder, der schon einmal im Haushalt ein Netzwerk eingerichtet hat, kennt das Problem: Wie verlege ich bloß die etlichen Meter Netzwerk-Kabel am besten?

Natürlich steht mit WLAN eine echte Alternative zur Verfügung, aber gerade in verwinkelten Wohnungen oder etagenübergreifenden Verbindungen innerhalb eines Haushalts kommt die Sendeleistung eines kabellosen Netzwerks schnell an seine Grenzen. Der Empfang schwindet je größer die Entfernung vom Router ist und damit auch die Übertragungsgeschwindigkeit der Internetverbindung.

dLAN, auch PowerLAN oder Powerline genannt, stellt eine einfache Lösung dar, um eine Netzwerkverbindung unkompliziert und stabil aufzubauen. Dabei wird das haus- oder wohnungsinterne Stromnetz genutzt, um ein Netzwerk aufzubauen und Datenverbindungen einzurichten. Eine zusätzliche Verkabelung ist dabei nicht notwendig.

Möglich machen das sogenannte PowerLAN-Adapter, die nach dem Prinzip eines Modems funktionieren und Datensignale modulieren bzw. demodulieren, um sie im Hochfrequenzbereich (2-68 MHz) per Stromleitung zu senden und zu empfangen.

Der Anschluss dieser Adapter ist denkbar einfach: Sie müssen in der Regel einfach nur in eine herkömmliche Steckdose eingesteckt werden. Per LAN-Kabel werden dann die gewünschten Netzwerkgeräte, z.B. Router und PC, an die jeweiligen Adapter angeschlossen. Zwei Adapter sind die Mindestvoraussetzung für den Aufbau eines Netzwerks. Da aber die Daten im gesamten internen Stromnetz verfügbar sind, können sie an jeder beliebigen Steckdose mit einem jeweiligen Adapter empfangen werden.81QJHfKHBaL._SL1500_

Im privaten Anwendungsbereich arbeiten die meisten Geräte nach dem „Homeplug“-Standard, wobei es auch hier Unterschiede gibt:

  • Homeplug: bis zu 14 Mbit/s
  • Homeplug Turbo: bis zu 85 Mbit/s
  • Homeplug AV: bis zu 200 Mbit/s
  • IEEE 1901: bis zu 500 Mbit/s

Die Standards Homeplug AV und IEEE 1901 sind dabei zueinander kompatibel. Mit dem IEEE 1901 Standard lassen sich Daten bis zu einer Reichweite von 300 Meter übertragen.

Zu beachten ist, dass sich die maximale Datentransferrate auf das gesamte Netzwerk bezieht und dementsprechend auf die genutzten, aktiven Adapter verteilt wird.

Wie bereits oben erwähnt, ist das Netzwerksignal bzw. sind die gesendeten Daten im gesamten Stromnetz verfügbar – ähnlich wie im WLAN-Netz. Um den Zugriff Unbefugter zu verhindern, lassen sich die übertragenen Daten mit einem Kennwort verschlüsseln. Nur Adapter mit dem gleichen Kennwort können dann untereinander kommunizieren. Jeder verwendete Adapter muss demnach einmalig entsprechend eingerichtet werden. Die meisten aktuellen PowerLAN-Adapter unterstützen moderne Kryptografie-Systeme wie z.B. eine AES-Verschlüsselung mit 128-Bit und bieten eine Funktionstaste zum automatischen Aufbau einer gesicherten Netzwerkverbindung.

PowerLAN- bzw. Powerline-Adapter sind eine hervorragende Wahl, wenn Sie ohne meterlange Kabelverlegung ein leistungsstarkes, stabiles Netzwerk aufbauen möchten.

 

PowerLAN-Adapter erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen auch im CSL Online-Shop.

Das Powerline Adapterkit, 2x CSL 500 MBit/s, Wallmount  liefert Ihnen mit zwei Adaptern eine Grundausstattung für Ihr dLAN.

In diesem Set, Powerline Adapterkit, 2x CSL 500 MBit/s, Passthrough, sind die Adapter zusätzlich mit einer integrierten Steckdose ausgestattet, so dass der Stromanschluss weiterhin genutzt werden kann.

Auch bei Amazon sind Powerline-Adapter erhältlich.

Laser- vs. Tintenstrahldrucker

Das Angebot an Druckern ist schier endlos, doch wenn man einige Regeln beachtet, findet man leicht das passende Modell für sich. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, klärt dieser Beitrag die wichtigsten Fakten rund um das Thema Drucker.

laser vs tintenstrahl

Eine zentrale Frage sollte vor jedem Druckerkauf klar sein: Laser- oder Tintenstrahldrucker? Denn beide Typen bieten sowohl Vor- als auch Nachteile. Um diese Frage zu beantworten, muss man zuerst wissen, welche Anforderungen man an das Gerät hat. Zwar hat sich die Technik in den letzten Jahren so rasant entwickelt, dass heute nicht mehr zwangsläufig die Faustformel gilt: Für farbige Ausdrucke Tintenstrahldrucker und für viele schwarz/weiß-Dokumente Laserdrucker. Beide Varianten haben für verschiedene Anwendungsgebiet jedoch noch immer unterschiedliche Vorzüge.

Tintenstrahldrucker

Die Funktionsweise von Tintenstrahldruckern ist bis heute unverändert geblieben. Tinte wird durch mikroskopisch kleine Düsen Zeile für Zeile auf das Papier gelenkt. Sie eignen sich besonders für das Ausdrucken von Fotos, da sie Farben gleichmäßiger mischen als Laserdrucker und somit ein qualitativ hochwertigeres Ergebnis erzielen. Wollen Sie sehr viele Fotos in bester Qualität drucken, sollte man den Kauf eines speziellen Fotodruckers in Betracht ziehen.

Multifunktions-Tintenstrahldrucker Canon PIXMA MG5350

Multifunktions-Tintenstrahldrucker Canon PIXMA MG5350

Diese Modelle drucken mit spezieller Fototinte, um mehr Zwischentöne und bessere Konturen zu erzielen. Optimale Ergebnisse werden mit speziellem Fotopapier und -tinte erzielt. Gute Druckergebnisse auf einfachem Papier erzielen Tintenstrahldrucker, die mit pigmentbasierter anstatt farbstoffbasierter Tinte arbeiten. Tintenstrahldrucker sind zudem in der Regel kleiner und leichter als Laserdrucker, wodurch sie besonders handlich und platzsparend sind und sich auch in kleinere Arbeitsbereiche einfügen.

Laserdrucker

Laserdrucker drucken mit Hilfe einer integrierten Lichtquelle. Das zu druckende Bild wird auf eine rotierende Bildtrommel projiziert, die wiederum den Toner anzieht, der mit Hilfe eines schnellen Brennprozesses auf das Papier übertragen wird. Laserdrucker erzielen daher tief schwarze und sehr scharfe Ausdrucke in hoher Geschwindigkeit, da sie nicht Zeile für Zeile sondern in einem Schritt drucken. Mittlerweile können Tintenstrahldrucker in Sachen Geschwindigkeit schon mit den Laser-Varianten mithalten, was sich jedoch meist im Preis niederschlägt.

Auch die Regel „Bunte Ausdrucke lohnen sich nur auf einem Tintenstrahldrucker“ gilt heute nicht mehr, da es Farblaserdrucker schon ab ca. 150 Euro zu kaufen gibt. Diese sind ideal geeignet, um Textdokumente mit gelegentlich bunten Grafiken zu drucken oder um Fotos zu drucken. Dabei darf man jedoch keinen Wert auf hohe Qualität legen, da Laserdrucker nicht auf Fotopapier drucken können. Man sollte auch beachten, dass diese Drucker

Multifunktions-Laserdrucker Brother DCP-7055W

Multifunktions-Laserdrucker Brother DCP-7055W

meist einen höheren Wartungsaufwand mit sich ziehen, da für jede Farbe eine Tonertrommel gewechselt werden muss, die wiederum Mehrkosten verursacht.

Dem gegenüber steht, dass die Haltbarkeit von Ausdrucken auf Laserdruckern höher ist, weil das Tonerpulver in das Papier eingebrannt wird. Sie sind daher weniger empfindlich gegenüber Licht oder Feuchtigkeit.

Kosten

Was die Druckkosten betrifft, sollten Sie einige Faustregeln beachtet. Generell sind Tintenstrahldrucker in der Anschaffung günstiger als Laserdrucker. Dabei sollte man jedoch nie die Folgekosten für Tinte und Toner aus den Augen lassen und sich im Vorfeld über Preise und Haltbarkeit informieren. Schauen Sie dabei auch auf Angebote von Fremdanbietern, die oft günstiger sind, als die des Druckerherstellers. Beachten Sie auch, dass die Patronen von Tintenstrahldruckern nach längerem Nichtgebrauch eintrocknen können, was ebenfalls zu erheblichen Folgekosten führen kann.

Eine weitere Möglichkeit Kosten einzusparen, ist der Duplexdruck, bei dem beide Seiten des Papiers automatisch bedruckt werden. Das spart nicht nur Papier und Kosten, sondern schont zudem die Umwelt. Sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker bieten diese Funktion an, achten Sie einfach auf ein Gerät mit integrierter Duplexeinheit bzw. Duplexeinzug. Besonders praktisch sind auch sogenannte All-In-One Geräte, die mittlerweile zu einem passablen Preis von beiden Druckertypen erhältlich sind. Diese Geräte können nicht nur Drucken, sondern auch kopieren und scannen. Vor allem, wenn man diese Funktionen nur gelegentlich nutzt, sind diese Geräte sehr praktisch, da man sich den Gang zum Copyshop spart.

Fazit

Wenn Sie regelmäßig einen Brief oder wenige Dokumente drucken und Wert auf brillante Fotos legen, ist der Tintenstrahldrucker die eindeutig bessere Wahl. Ein Laserdrucker lohnt sich, wenn Sie in längeren Abständen sehr große Mengen drucken. Wer sowohl brillante Fotos als auch große Mengen Schwarz/Weiß-Dokumente druckt, für den könnten sich sogar Laser- als auch Tintenstrahldrucker lohnen.