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Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer: Blog - Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

Case Modding

Beim Case Modding, vom englischen „Case modification“, was soviel bedeutet wie „Gehäuse Veränderung“, ist das Ziel des Casemodders das Gehäuse seines PCs (möglichst innovativ) individuell  zu verbessern und optisch aufzuwerten.
Als Modifikation bezeichnet man dabei schon den Einbau eines leuchtenden Gehäuselüfters oder einer durchsichtigen Seitenwand. Das Modding geht aber auch bis zum kompletten Neu- oder Eigenbau eines Computergehäuses.

Grundlegend unterscheidet man in der „Modding“-Szene zwischen funktionalem- und künstlerisch / gestalterischem Modding. Dabei geht es beim funktionalen Modding hauptsächlich um die Leistungssteigerung, wie beispielsweise durch den Einbau einer Wasserkühlung, oder die Erweiterung der Funktionalität des PCs.

Dem gegenüber ist das Augenmerk auf die äußere Erscheinung gelegt, wenn es um das künstlerische oder gestalterische Modding geht. Hier werden die Gehäuse zum Teil Gehäuse von Grund auf selber entworfen und aufgebaut. Dabei sind kaum Grenzen gesetzt und erlaubt ist was gefällt. Sei es das „einfache“ Beziehen eines vorhandenen Gehäuses mit Stoffen, das Verzieren mit Schmuck oder das farblichen Gestalten des Gehäuses bis hin zum kompletten Neubau eines tragenden Körpers für die erforderlichen Einzelteile eines funktionierenden Computers. Schon lange gibt es in der Gemeinschaft der Modder eigene Meisterschaften die in unterschiedlichen Kategorien Gewinner kürt. DCMM Deutsche Case-Modder Meisterschaft

Amiga 500

Amiga 500 „Stefanie Tücking“
@thosewerethedays.de

Den Trend zum individuellen Design hat auch die Industrie aufgenommen. So hat bereits 1980 Commodore seinen Amiga 500 in der Sonderedition „Stefanie Tücking“ herausgebracht.

Natürlich wird dieses industrielle Case Modding unter Moddern, die Ihre Gehäuse selber entwerfen und bauen, weitestgehend verpönt, ist aber durchaus beliebt bei Gamern oder sonstigen Usern, die weg vom Standardmodell wollen.

Vorsicht ist geboten, wenn man an sein Gehäuse verändern möchte, denn man ist rechtlich gesehen schon bei kleineren Veränderungen schnell selbst „Hersteller“, verliert dadurch die allgemeine Betriebserlaubnis und muss für die Einhaltung der EMV-Normen (Richtlinie 2004/108/EG über die elektromagnetische Verträglichkeit) sorgen. Auch können modifizierte elektrische Geräte den Betrieb anderer elektronischer Geräte und Bauteile stören.

Hier noch einige Impressionen von eindrucksvollen Case Moddings.

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