CSL-Computer Shop

CSL-Computer: Blog

Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer: Blog - Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

Blu-ray Disc

800px-Blu-Ray-Logo.svgDie Blu-ray Disc (BD) ist ein optisches Speichermedium und gilt als Nachfolger der DVD. Der Name Blu-ray (Blu für Blue = Blau, ray = Strahl) leitet sich von dem verwendeten Indiumgalliumnitrid-Diodenlaser ab, der einen tief-violetten Lichtstrahl mit 405 nm Wellenlänge hat. Zum Vergleich: Eine DVD wird mit einem Laser ausgelesen , der eine Wellenlänge von 650 nm hat und rot erscheint.

Die Verwendung des blauen Lasers mit geringerer Wellenlänge und die leicht veränderte Struktur der Blu-ray Disc gegenüber der DVD ermöglichen eine weitaus höhere Speicherkapazität und höhere Datenraten. Im Detail wird dies durch eine dünnere Deckschicht von lediglich 0,1 mm dick (DVD 0,6 mm) erreicht, durch die das optische System sehr nah an der Datenschicht ist und, wie gesagt, durch die geringere Wellenlänge des Lasers, die einen feineren Fokus ermöglicht und so Spurbreiten von 0,32 um realisiert (DVD 0,74 um).

Die Datenschicht in einer Blu-ray Disc kann aus mehreren Schichten (Layern) bestehen, die maßgeblich für Speicherkapazität sind. Eine Schicht fasst in Normalfall 25 GB, d.h. dass die Kapazität einer Single-Layer Blu-ray Disc bei 25 GB liegt, während eine Dual-Layer Blu-ray 50 GB fasst. Bereits seit einigen Jahren arbeiten verschiedene Hersteller daran, die Kapazitäten der einzelnen Schichten bzw. die Gesamtanzahl der Schichten zu erhöhen, um eine größere Speicherkapazität zu erreichen. In jüngerer Zeit wurde eine 200 GB fassende Blu-ray Disc vorgestellt, die aber noch keine Serienreife hat. Es gibt auch schon Ankündigungen zu einer Blu-ray Disc mit 1 TB Fassungsvermögen.

Wie auch bei DVDs wird die Lesegeschwindigkeit von Blu-ray Discs mit einem Multiplikator angegeben, wobei hier „1x“ 36 Mbit/s bzw. 4,5 MB/s entspricht. Damit ist die Lesegeschwindigkeit etwa vier Mal so hoch wie bei einer DVD.

Aufgrund verschiedener Schreibweisen, die besonders im Internet kursieren, sei erwähnt, dass „Blu-ray Disc“ dem offiziellen Markennamen entspricht und damit die einzig richtige Schreibweise ist. Die Spezifikation zur Blu-ray Disc wurde 2002 von der Blu-ray Group beschlossen, der damals u.a. Pioneer, Phillips, LG Electronics, Hitachi, Sharp, Samsung, Sony, Mitsubishi Electric, Dell, HP, Apple, Warner Home Video, Buena Vista Home und 20th Century Fox angehörten. Zunächst gab es mit der HD-DVD ein Konkurrenzformat, das die Nachfolge der DVD antreten sollte. Nachdem Toshiba aber 2008 angekündigte, die HD-DVD nicht mehr weiterzuentwickeln, etablierte sich die Blu-ray Disc schnell als alleiniges Nachfolgeformat.

Blu-ray Discs erfordern spezielle Abspielgeräte, d.h. sie können nicht mit einem DVD-Abspielgerät wiedergegeben werden. Im Gegensatz dazu sind aber die meisten BD-Player in der Lage auch DVDs zu lesen.

Überwiegend wird Blu-ray Disc für HD-Filme eingesetzt, da diese meist die maximale Speicherkapazität einer DVD überschreiten. Aber sie gewinnt auch im Bereich der Videospiele zunehmend an Bedeutung, da immer komplexere und grafisch aufwendige Spiele sehr viel Kapazität erfordern.

Für die Nutzung von Blu-ray Discs am PC gibt es verschiedene Laufwerksarten, diese reichen von reinen BD-Leselaufwerken, über Kombi-Laufwerke, die Blu-ray Discs lesen, aber nur DVDs schreiben können, bis hin  zu „echten“ Blu-ray Brennern. Die softwareseitige Unterstützung von Blu-ray am PC gehört mittlerweile zum Standard. Gängige Abspielsoftware und auch Videoschnitt-Software unterstützen das Blu-ray Disc Format.

Blu-ray Rohlinge sind sowohl als einmalig beschreibbare BD-R wie auch als wiederbeschreibbare BD-RE erhältlich. Standard Medien mit 12 cm Durchmesser gibt es in den Größen 25 GB, 50 GB und 100 GB, Mini Blu-ray Rohlinge mit 8 cm Durchmesser fassen dagegen lediglich 7,5 GB. Beide Formate sind außerdem mit einer „printable“ Oberfläche erhältlich, d.h. dass sie entweder mit einem Tintenstrahl- oder einem Thermodrucker bedruckt werden können.

WLAN: kabellos im Netzwerk

WLAN

WLAN

Immer und überall erreichbar zu sein ist heutzutage für viele Menschen schon völlig normal. Ebenso selbstverständlich ist es, permanent „online“ zu sein.

Zu Hause oder im Büro werden mehr und mehr elektronische Geräte in ein Netzwerk eingebunden, um gemeinsam Daten zu nutzen und auszutauschen. Dabei hilft ein WLAN diese Anforderungen umzusetzen.

Wireless Local Area Network, kurz WLAN, ist wörtlich ins deutsche übersetzt ein drahtloses lokales Netz. Oft auch als WiFi  oder Wireless LAN Netzwerk bezeichnet. Irrtümlicher Weise bedeutet WLAN nicht automatisch auch Zugriff auf das Internet, denn es ist wie schon der Name sagt, erst einmal nur ein lokales Netzwerk. Aber dieses kann über externe Geräte an das Internet angeschlossen werden und damit steht dann der Internetzugriff allen Geräten innerhalb des Netzwerkes zur Verfügung.

Grundlegend gibt es zwei verschiedene Modi mit denen ein WLAN aufgebaut werden kann:

Infrastruktur Modus

Hier übernimmt ein Gerät (Router) den Aufbau und die Koordination des Funknetzes. Alle anderen Geräte innerhalb des Funknetzes greifen als „Nutzer“ (Client) auf diesen Router zu. Technisch funktioniert dieses Netz so, dass der Router permanent kleine Datenpakete sendet, die die erforderlichen Informationen des Funknetzes enthalten (Netzwerkname (SSID), Liste der unterstützten Übertragungsraten und die Art der Verschlüsselung).

Ad-hoc Modus

Hier spielt kein Gerät eine gesonderte Rolle, das heißt es gibt keine Zentrale. Dieser Modus dient der schnellen Vernetzung von Geräten. Hierbei muss nur jedes Gerät den selben Netzwerknamen und den selben Netzwerkschlüssel verwenden, um sich miteinander zu verbinden.

Sicherheit

Bei beiden Modi gibt es jeweils unterschiedliche Sicherheitsstandards mit denen die Kommunikation verschlüsselt werden kann und sollte. Ohne Verschlüsselung können die übermittelten Daten einfach ausgelesen und manipuliert werden. Es sollte also IMMER eine Verschlüsselung erfolgen! Beim offiziellen WLAN Übertragungsstandard 802.11 ist die Wired Equivalent Privacy (WEP) Verschlüsselung bereits enthalten. Hier wird ein statischer Schlüssel (mit je 64 Bit, 128 Bit oder 256 Bit) verwendet. Dieses statische (feste) Verfahren ist aber immernoch recht unsicher und kann mit spezieller Technik geknackt werden. Um dieses Risiko zu minimieren, wurden WEPplus (WPA) und auch der Nachfolger WPA2 entwickelt.

Standard / Frequenzen

Für WLANs sind zwei Frequenzbereiche lizenzfrei freigegeben. Diese sind von 2,4 bis 2,4835 GHZ und 5,15 bis 5,725 GHz. In diesen Frequenzbereichen können auf unterschiedlichen Kanälen Funknetze betrieben werden. Der dabei verwendete Standard gehört in den meisten Fällen zu der 1997 eingeführten IEEE 802.11-Familie. Dieser Standard wird seitdem permanent weiterentwickelt.

WLAN Standards und Datenübertragungsraten

Quelle: de.wikipedia.org

Sendeleistung

Eine übliche Übertragungsweite eines WLAN-Routers beträgt 30 bis 100 Meter. Dabei kommt es allerdings stark auf „störende“ Bebauung an, die die Reichweite erheblich beeinflussen und einschränken kann.

Um diesen Malus zu beseitigen können Sie einen sogenannten WLAN-Repeater einsetzen. Dieser nimmt das vorhandenen WLAN-Signal auf, verstärkt es und gibt es weiter.

Kaufen Sie einen leistungsstarken WLAN-Repeater bei CSL-Computer:
WLAN Repeater 300 MBit/s

 

Kleine Geschichte: Die erste automatische Rechenmaschine (Zuse Z1)

Alles hat irgendwo seinen Ursprung. Das gilt für Tiere und Menschen ebenso wie für Maschinen und in diesem Fall Computer: Die Zuse Z1, der erste frei programmierbare Rechner der Welt.

Konrad Zuse

Konrad Zuse
Quelle: : Neue Friedländer Gesamtschule

Der 1910 geborene Konrad Ernst Otto Zuse  – Bauingenieur, Unternehmer und Erfinder –  plante den Bau der Z1 (ursprünglich als V1 bezeichnet, nach Endes des 2. Weltkrieges ebenso wie die drei Nachfolgemodelle umbenannt) in den Jahren 1935 und 36 mit dem Ziel, die zeitaufwändigen, aber wichtigen Berechnungen, die er und andere in der Baustatik durchführen mussten, zu automatisieren und somit sowohl Zeit zu sparen, als auch Fehler zu reduzieren.

Der Bau selbst erfolgte von 1936 bis 38, finanziert aus privaten Mitteln von ihm, seiner Familie und Freunden, im Wohnzimmer seiner Eltern, die ihm den Platz überließen und ihn auch sonst unterstützen so gut sie konnten (obwohl sich ihre Begeisterung in Grenzen hielt, zumal ihr Sohn seine Stelle bei den Henschel Flugzeugwerken dafür aufgegeben hatte).

Die Zuse Z1 zeichnete sich dadurch aus, dass sie bereits die meisten Elemente, die man mit einem modernen Computer verbindet, besaß. Dazu gehörten z.B. (Arbeits-)Speicher, Gleitkommarithmetik, ein Rechenwerk (die in modernen Rechnern Teil der CPU ist), Daten Ein- und Ausgabe (die mittels 35mm Filmkarten stattfand, etwas das noch lange Zeit das Bild der Computer dominieren sollte) sowie die Tatsache, dass sie mit Binärcode arbeitete, also 1 und 0 für WAHR und FALSCH.

Die Filmkarten wurden mittels des Programmwerks eingelesen und ausgewertet, so dass die Z1 die ihr gestellten Aufgaben verrichten konnte, wobei sich der Befehlssatz auf den Karten aus acht Elementen – Befehlen – zusammensetzte: Zahl aus Speicher lesen, Zahl in Speicher schreiben, Umwandlung der Zahlen in Binär und zurück sowie die vier Rechenarten.

Damit war sie in der Lage, Addition, Subtraktion,  Multiplikation und Division in beliebiger Reihenfolge und Kombination durchzuführen und gilt bis heute als der erste, frei programmierbare Rechner der Welt. Diese Prozesse bewältigte sie mit einer Taktfrequenz von 1 Hz (ein MHz hat 1.000.000 Hz und die meisten modernen Rechner haben mindestens 1500 MHz) und einer durchschnittlichen Rechengeschwindigkeit von 3 Sekunden bei einer Addition (moderne Rechner sind um ein vielfaches schneller).

Die Z1 arbeitete hauptsächlich mit mechanischen Bauteilen, gebaut aus etwa 30.000 mit einer Laubsäge zurechtgeschnittenen Weißblechen, für deren Antrieb ein Staubsaugermotor verwendet wurde, wobei es auch noch zusätzlich eine Kurbel für den Betrieb von Hand gab. Der Grund dafür war, dass Zuse dies als kompakter gegenüber elektromechanischen Relais ansah, allerdings erwies sich diese mechanische Bauweise als unzuverlässig, da die Bleche sich immer wieder ineinander verhakten. Dieses Problem wurde erst ab der 1941 fertiggestellten Z3, die elektromechanische Relais verwendete, gelöst und machte diese sie im Prinzip zu einer voll funktionsfähigen Version der Z1.

Die Z3 gilt daher als erster, voll funktionsfähiger Digitalrechner, war nachweislich turingmächtig und Operationen konnten teilweise parallel durchgeführt werden.

Die ca. 4 m² große und gut eine Tonne schwere Z1 wurde – ebenso wie ihre „Schwestern“- während des Zweiten Weltkrieges mitsamt allen Aufzeichnungen bei Bombenangriffen zerstört, jedoch von Zuse 1963 nachgebaut. Ein solcher Nachbau des Rechners aus dem Jahr 1989 steht auch im Deutschen Technikmuseum Berlin.

zuse-nachbau_930

Die Z1 im Deutschen Technikmuseum Berlin
Quelle: Freie Universität Berlin

Obwohl die Z1 letztlich nicht funktionierte, ist sie dennoch zweifelsfrei der Urahn und Prototyp, auf dessen Prinzip alle nachfolgenden und modernen Rechner aufbauen und ohne den Sie jetzt diesen Artikel nicht in dieser Form lesen könnten.

 

Konrad Zuse hat neben seiner 1949 gegründeten eigenen Firma, der Zuse KG, noch mehrere weitere Rechner konstruiert, die letztlich auf der Z1 und Z3 fußten, und hat mit „Plankalkül“ die erste Programmiersprache der Welt erfunden, die zudem universeller war als COBOL und andere. Jedoch konnte er diese in Folge des Krieges nicht veröffentlichen, so dass Plankalkül als Programmiersprache nie zur Anwendung kam.

Zuse ist 1995 im Alter von 85 Jahren bei Hünfeld im Landkreis Fulda in Hessen verstorben.

Das neue Windows

Micrsosofts Update Hinweis

Micrsosofts Update Hinweis

Kürzlich hat Microsoft offiziell den Release-Termin für Windows 8.1 bestätigt. Das neue Windows wird ab dem 18.10.2013 über den Windows-Store kostenlos zur Verfügung stehen. Merken müssen sich die Benutzer von Windows 8 diesen Termin aber nicht, denn Sie werden am 18.10. automatisch, den im Bild zu sehenden Update-Hinweis angezeigt bekommen.

Bei uns hat schon jetzt die Umstellung auf das neue Windows begonnen. Microsoft hat uns als OEM Partner Ende August die RTM (Ready To Manufacturing) Version von Windows 8.1 zur Verfügung gestellt, damit wir Gelegenheit haben, die neue Version in unsere Produktion einzubauen. Das heißt für alle Kunden von CSL-Computer, dass auf sämtlichen PC-Systemen und Notebooks, die mit Windows 8 erworben werden, ab dem 18.10. bereits das neue Windows vorinstalliert wird. Ein Update durch den Benutzer entfällt damit.

Die uns vorliegende RTM-Version ist der Build 9600, der der finalen Version entspricht. Microsoft wird hier bis zum allgemeinen Release keine weiteren Features mehr einbauen, sondern nur noch möglicherweise auftauchende Fehler, die als kritisch eingestuft werden, beheben.

Windows 8.1 Startseite mit Skype-App

Windows 8.1 Startseite mit Skype-App

Die wichtigsten Neuerungen von Windows 8.1 habe ich bereits in einem Blog-Artikel (http://www.csl-blog.de/?p=504) über die Preview-Version vorgestellt. Eine ist kürzlich hinzugekommen. Wie die Microsoft-Tochter Skype Mitte August angekündigt hat, wird sie integraler Bestandteil des neuen Windows und direkt nach der Installation als Startseiten-App zur Verfügung stehen. Eine Entwicklung, die aktuell ca. 300 Millionen Skype-Benutzer sicher zu schätzen wissen werden. Unser RTM-Build hat die Skype-App auch schon wie versprochen integriert.

Um den Benutzern die Umstellung auf das neue Windows so einfach, planbar und komfortabel wie möglich zu machen, hat Microsoft das Windows Kompatibilitätscenter dahingehend aktualisiert, dass nun durch Eingabe des Namens eines Programms geprüft werden kann, ob die jeweilige Anwendung kompatibel mit Windows 8.1 ist.
Bevor jetzt jemand Sorgenfalten auf der Stirn bekommt, mir ist es bislang nicht gelungen ein Programm zu finden, dass nicht kompatibel wäre.

So long – wir halten euch über das neue Windows weiter auf dem Laufenden.