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Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

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Blu-ray Nachfolger für Profis – Die Archival Disc

archival-disc logo Externe Speichermedien für Datenaustausch, Datensicherung und Datenverteilung – seien es Text- oder Bilddokumente, Spiele, Filme, Aufsätze oder ähnliches – gibt es schon länger und in verschiedenen Formen.

Von der guten 5,25 Zoll Floppy, über die klassische 3,5 Zoll Diskette zu CD-ROMs, DVDs und zuletzt Blu-rays – nicht zu vergessen USB-Sticks und externe Festplatten – haben sich diese Medien in Bezug auf Größe, Form und Speicherkapazität stets weiterentwickelt, sind kleiner und leichter geworden, während der Speicher wuchs und wuchs.

Hatten die 5,25“ Disketten noch maximal 1200 Kilobyte (ca. 1,2 MB), die 3,5“ bis zu 3,4 MB, haben aktuelle DVDs satte 4,7 GB (ca. 4700 MB oder 4700000 Kilobyte) bzw. 8,5 GB als Dual Layer und Blu-rays sogar zwischen 25 und 50 (Single bzw. Dual Layer) oder bis zu 100 GB (4-Layer).

 

Sony will nun gemeinsam mit Panasonic den nächsten Schritt gehen und hat am 10. März offiziell die nächste Stufe der optischen Datenträger für den professionellen Einsatz angekündigt: Die Archival Disc.

Sie soll ebenso groß sein wie eine Blu-ray, länger haltbar sein und mehr Speicherplatz bieten als alle bisherigen Datenträger und als Ergänzung zu externen Festplatten und Cloud-Diensten fungieren. Angepeilt ist derzeit, dass die erste Version 2015 auf den Markt kommt und 300 GB Speicherkapazität bietet, langfristig sind sogar 1000 GB angepeilt  – das entspricht etwa 250 Film-DVDs.

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Quelle: Sony

Erreicht werden diese Kapazitäten durch drei Dinge.

  1. Dual Layer. Dies wird bereits bei DVDs und Blu-rays verwendet, so dass beide Seiten beschrieben und lesbar sind, was den Grundspeicher bereits verdoppelt.
  2. Jede der beiden Seiten wird drei Datenschichten haben, die die gespeicherten Informationen beinhalten (zunächst ca. 50 GB je Schicht).
  3. Der Spurabstand – der Abstand zwischen der Datenträgerschicht und dem lesenden Laser – wird gegenüber DVD und Blu-ray erheblich verringert, von 0,74 Mikrometer (1000 Mikrometer = 1 Millimeter) bei DVDs bzw. 0,32 bei Blu-rays auf 0,225 bei den neuen Archival Discs. Dadurch werden Schreib- und Lesefehler reduziert und die Discs können aus einem stabileren Material gefertigt werden. Vor allem wird damit auch die Wellenlänge des lesenden Lasers reduziert, was eine höhere Datendichte und somit höhere Speicherkapazität erlaubt.

Natürlich mag man sich nun fragen, ob so etwas überhaupt noch Sinn macht angesichts der eingangs erwähnten Dinge wie Clouds und externer Festplatten, doch auch darauf gibt es eine Reihe von simplen Antworten:

Die Server von Cloud-Diensten verbrauchen Platz, Strom, müssen in speziellen Räumen stehen und regelmäßig gewartet werden. Betrachtet man die Mengen an Daten, die dort abgelegt sind, die Menge die täglich dazu kommt und es erforderlich macht regelmäßig neue Server aufzubauen, so sind DVDs, Blu-rays und die Archival Discs eine echte Alternative. Es wird geschätzt, dass bis zu 50% an Kosten und 80% an Stromverbrauch eingespart werden könnten.

Dazu kommt, dass diese Datenträger transportabel und deutlich leichter sowie kompakter als Festplatten sind, was sie ideal macht um z.B. Bilder, Kurzfilme aus dem Urlaub und ähnliches abzuspeichern und Freunden oder Familie zu geben. Auch sollen sie noch auf zukünftigen Abspielgeräten nutzbar sein, so dass unschöne Überraschungen hier vermieden werden sollen.

Vor allem aber sind sie weniger Empfindlich als Festplatten. Um die Daten auf einer DVD unlesbar zu machen, muss man diese physisch beschädigen, was versehentlich mit modernen Beschichtungen bereits schwierig ist. Sie sind zudem unempfindlich gegenüber Wasser und Staub, die eine Festplatte ohne weiteres zerstören bzw. irreparabel beschädigen können – womit die darauf befindlichen Daten verloren sind.

 

Archival Discs sollen zusätzlich zur üblichen Staub- und Wasserresistenz besonders widerstandsfähig gegenüber Temperaturwechseln und Luftfeuchtigkeit sein und somit eine Lebensdauer von 50 und mehr Jahren haben, womit sie konventionelle Formate wie eben Festplatten weit übertreffen.

Allerdings gibt es auch weniger gute Nachrichten: Laut Sony sollen die Archival Discs ausschließlich für den professionellen Gebrauch und Firmen produziert werden, die große Datenmengen archivieren müssen. Otto-Normalverbraucher werden diese Datenträger vermutlich nicht so schnell zu sehen bekommen, wenn überhaupt.

Ob und wann sich daran noch etwas ändern wird oder ob auch für Konsumenten ein vollwertiger Blu-ray-Nachfolger erscheint, bleibt abzuwarten. Bis dahin bleibt die Blu-ray das Medium der Wahl für Filme.

Paypal™ und Paypal Express™

paypalBezahlen mit Paypal™ – schnell, sicher und bequem

Der Online-Zahlungsservice PayPal™ erfreut sich nach wie vor wachsender Beliebtheit, denn PayPal erfüllt die steigenden Ansprüche der Internet-Shopper an ein Zahlungssystem, das den Wunsch nach einem umfassenden Schutz persönlicher Daten ebenso erfüllt wie den Wunsch nach einfacher Zahlung und schnellem Warenversand.

Da die Information über die erfolgte Zahlung praktisch zusammen mit der Bestellung der Ware beim Händler eingeht, kann der Verkäufer den Artikel zeitnah verschicken und der Käufer erhält seine Bestellung entsprechend früher – für viele Kunden ein entscheidendes Kaufkriterium.

Zudem garantiert PayPal™ eine größtmögliche Sicherheit, z.B. durch modernste Verschlüsselungstechniken und den kostenlosen Paypal™-Käuferschutz.

 

Wie funktioniert das?

Sollten Sie noch kein Paypal™-Konto besitzen, eröffnen Sie einfach auf www.paypal.com ein kostenloses Privatkonto. Während der Anmeldung hinterlegen Sie einmalig Ihre persönlichen Daten und Ihre Bankdaten. Bei jedem zukünftigen Einkauf, den Sie mit Paypal™ bezahlen, benötigen Sie nur noch Ihre E-Mail Adresse und Ihr Passwort.

Übrigens: Bei Paypal™ sind ausgehende Zahlungen stets kostenlos für Sie. Nur wenn Sie eine Zahlung empfangen, fällt eine kleine Gebühr an.

 

Welche Paypal™-Leistungen können Sie im CSL Online-Shop nutzen?

Zahlen mit Paypal™

Bankverbindung nicht zur Hand oder keine Lust eine lange IBAN Nummer einzugeben? Dann bezahlen Sie doch einfach mit Ihrer E-Mail Adresse und Ihrem Passwort über Ihr Paypal™-Konto.

So einfach funktioniert es:

Sie suchen sich Ihren Wunschartikel im CSL Online-Shop aus und legen ihn in den Warenkorb. Anschließend klicken Sie den grünen „Weiter“-Button unterhalb der Artikelübersicht.

Auf der folgenden Seite wählen Sie Paypal™ als Zahlungsart, lesen und bestätigen unsere AGB und die Widerrufsbelehrung und klicken abermals auf den grünen „Weiter“-Button.

Sie haben nun noch einmal Gelegenheit Ihre Bestellung zu überprüfen. Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit zusammengestellt, klicken Sie auf den grünen „Kaufen“-Button. Hierdurch schließen Sie Ihre Bestellung ab und werden automatisch zu Paypal™ weitergeleitet.

Dort sehen Sie bereits, dass eine Zahlung von Ihnen angefordert wird. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in Ihr Paypal™-Konto ein und autorisieren die Zahlung. Paypal™ wird uns sofort darüber informieren, dass Ihre Zahlung getätigt wurde und wir können Ihre bestellte Ware liefern.

 

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Paypal™ Express ist eine Zahlungsoption, die Ihnen noch mehr Komfort beim Bezahlen Ihrer Online-Einkäufe bietet, weil sie Ihre kompletten Zahlungs- und Lieferdaten aus Ihrem Paypal™-Konto übernehmen können. Fast alle manuellen Eingaben entfallen.

So einfach funktioniert es:

Sie suchen sich Ihren Wunschartikel im CSL Online-Shop aus und legen ihn in den Warenkorb. Anstatt nun zeitaufwendig Ihre Rechnungs- und Lieferanschrift einzugeben, eine Zahlungsart auszuwählen und Ihre Zahlungsdaten einzugeben, klicken Sie ganz einfach nur auf den gelben „Direkt zu PayPal“-Button und werden hierdurch zu Paypal™ weitergeleitet.

Dort sehen Sie bereits, dass eine Zahlung von Ihnen angefordert wird. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten in Ihr Konto ein, autorisieren Sie die Zahlung, bestätigen die gewünschte Lieferanschrift und das war es auch schon – den Rest erledigt Paypal™ für Sie!

Paypal™ bestätigt CSL-Computer sofort Ihre Zahlung und sorgt dafür, dass wir mit den Daten versorgt werden, die wir für eine erfolgreiche und schnelle Lieferung Ihres Einkaufs benötigen. Anschließend werden Sie in den CSL Online-Shop zurückgeführt, wo Sie lediglich noch den Kaufvorgang bestätigen müssen.

 

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Beide Paypal™-Leistungen können Sie nicht nur im CSL Online-Shop anwenden, sondern auch bei tausenden anderen Händlern, die Paypal™ als Zahlungsart anbieten.

Neuheiten auf der CeBIT 2014

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Einmal mehr präsentierten Hersteller aus aller Welt auf der CeBIT ihre Produkte.
Die CeBIT ist zwar längst nicht mehr die große Leitmesse, dennoch fanden sich einige namhafte Hersteller, die interessante Neuheiten mit nach Hannover gebracht hatten.

 

Erste Z97-Mainboards mit m.2-Steckplatz

Bereits am Sonntag, also einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Cebit, hat MSI überraschend einen Prototypen von LGA1150-Boards mit den kommenden Intel-Chipsätzen Z97 und H97 präsentiert, bestückt mit Steckplätzen für m.2-SSDs.

Bei den „Next-Generation“-Chipsätzen auf den Gaming-Mainboards von MSI dürfte es sich um Intels Z97 und H97 handeln, auch wenn man offiziell noch keine Chipsatz-Namen erfährt. Weiter kommt die Fassung LGA1150 zum Einsatz und es passen auch die aktuellen Haswell-Prozessoren, also Core i3-/i5- und i7-4000. Doch schon bald kommen die minimal schnelleren „Haswell-Refresh“-Typen und später im Jahr werden dann auch einige Broadwell-Prozessoren für diese Plattform erwartet.

Besonders spannend ist der Anschluss für SSDs im m.2-Format: Über zwei PCIe-2.0-Lanes sind dort Datentransferraten von 1 GByte/s möglich und verbinden damit auch höhere I/O-Raten. Die Latenzen können auch deshalb schrumpfen, weil der Umweg über einen SATA-(AHCI-)Controller entfällt: Manche m.2-SSDs verwenden direkt PCIe. Im Idealfall kommt auch nicht mehr der AHCI-Betriebsmodus zum Einsatz, sondern NVMe; angeblich soll die Version 13 des Windows-Treibers für Intels Rapid Storage Technology (RST13) PCIe-SSDs direkt einbinden.

m.2-Fassung

In die m.2-Fassung auf dem MSI Gaming 3 passen auch lange SSD-Steckkarten. Während man m.2-SSDs schon jetzt kaufen kann, ist SATA Express laut MSI schlichtweg noch nicht marktreif. Bei SATAe nach SATA-3.2-Spezifikation ist auch PCIe 3.0 mit 1 GByte/s pro Lane vorgesehen. MSI plant, SATAe über PCIe-Adapterkarten anzubinden, und erwartet erste SATAe-SSDs noch vor dem Jahresende.


ASUS, MSI und Schenker präsentieren erste Notebooks mit NVIDIAs Mobil-Grafikchips der GeForce-800M-Familie

Der Fokus der CeBIT liegt in diesem Jahr zwar eindeutig auf Business-Anwendungen, doch das hindert die Firmen ASUS, MSI und Schenker nicht, erste Notebooks mit den NVIDIA-GPUs der neuen GeForce-800M-Familie zu zeigen. Die größte Auswahl haben die Gaming-Spezialisten von Schenker am Start, die etliche Notebooks ihrer XMG Serie in Kürze mit den GPU-Neulingen auf den Markt bringen werden. Trotz enger Verwandtschaft mit der bisherigen Gerätegeneration – am grundsätzlichen Haswell-Innenleben ändert sich nichts – ist ein Aufrüsten der mit GeForce-700M-GPUs bestückten Notebooks nicht vorgesehen.

Die mit GeForce 800M bestückbaren 15,6-Zoll-Notebooks heißen XMG A504, P504 und W504, die 17,3-Zoll-Vertreter XMG A704, P704 und W704. Die stärksten neuen Mobil-GPUs wie GeForce GTX 870M und GTX 880M baut Schenker nur in die vergleichsweise klobigen P- und W-Geräte ein, die sie auch ausreichend kühlen können. Bei den A-Geräten ist in der Performance-Leistungsklasse der GeForce GTX 860M Schluss – das reicht für viele Spiele aber immer noch aus. Zusätzlich gibt es auch das damit bestückte 13,3-Zoll XMG P304 Netbook – es ist zwar nicht so schlank wie ein Ultrabook, hat aber im Vergleich zu ihnen ein Vielfaches der 3D-Power.

MSI wird seine Gaming-Notebooks ebenfalls in neuen GeForce-800M-Ausstattungsvarianten auf den Markt bringen, hat aber auch ein ganz neues Gerät im CeBIT-Gepäck: Nach dem Erfolg des besonders flachen 17,3-Zoll-Gamers GS70 – der hierzulande auch als Medion Erazer X7611 oder Schenker XMG C703 verkauft wird – folgt nun eine rucksacktauglichere 15,6-Zoll-Variante namens GS60. Sie wiegt unter zwei Kilo, ist keine zwei Zentimeter dick und hat dennoch eine GeForce GTX 860M oder GTX 870M an Bord. Der matte Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung oder satte 2880 × 1620 Pixel. Ab April gibt es das GS60 zu Preisen zwischen 1200 und 2000 Euro.

ASUS hat sich bei seinem Messeauftritt auf die Business-Ausrichtung der CeBIT beschränkt und demnach keine Republic-of-Gamers-Produkte ausgestellt, doch auch bei den Business-Notebooks kommen NVIDIAs Neulinge zum Einsatz: Im B551 steckt der Low-End-Maxwell-Chip GeForce 840M. In dem 2,5 Kilo schweren 15,6-Zoll Notebook mit mattem Full-HD-Bildschirm kommen zudem ULV-Prozessoren der aktuellen Haswell-Generation zum Einsatz, darunter wahlweise auch solche mit Intels leistungsfähigeren integrierten Grafikeinheiten HD 5000 oder Iris 5100 – letztere allerdings wohl kaum in Kombination mit NVIDIAs nochmals potenterem 840M-Chip.

 

Neue Mini-PCs von ZOTAC

ZOTAC ZBOX

Hersteller ZOTAC nutzt die CeBIT, um neue Modelle seiner ZBOX zu präsentieren. Dabei handelt es sich um zwei Geräte aus der E-Serie, die DirectX 11.1 unterstützen und somit auch bedingt für PC-Spieler geeignet sind. Hierfür werkelt eine Intel Iris Pro 5200 Grafikeinheit in den EI720 und EI730 getauften Mini-Rechnern, während die ZBOX nano AQ02 Serie die Vorteile der AMD A8 APU nutzt.

Hinzu kommen die äußeren Veränderungen des ZOTAC ZBOX Gehäuses der 3. Generation. Die E-Serien sind im vollständig schwarzen Design gehalten und bekommen damit eine aggressive und sportliche Ästhetik. Der neue Look wird durch das orange-illuminierte „O“ aus ZOTAC mit dem orangenen O-Ring abgerundet.

Die ZOTAC ZBOX E-Serien sind mit Intel Core i7 oder i5 der 4. Generation erhältlich. Beide Prozessoroptionen verfügen über Quad-Cores und Intel TurboBoost-Technologie für maximale Leistung im Mini-PC-Formfaktor.

Wer es etwas kleiner haben möchte, für den hält ZOTAC demnächst auch die ZBOX nano AQ02 bereit. Hier kümmert sich ein 1,7 GHz schneller AMD A8-5545M um die Rechenleistung, während in Sachen Grafiklösung eine integrierte Radeon HD 8510G zur Verfügung steht. Dank Turbo-Modus können die vier Kerne mit einer Basis-Geschwindigkeit von bis zu 2,7 GHz arbeiten. Wireless-LAN, Bluetooth, Gigabit-LAN, Audio und ein Kartenleser sind natürlich auch hier wieder mit von der Partie. Anschlussseitig warten vier USB-3.0-Schnittstellen, zwei USB-Ports der zweiten Generation und ein eSATA-Anschluss auf ihre Verwendung.

Die ZOTAC ZBOX E-Serien und ZBOX nano AQ02 Serie sind jeweils als Barebones und PLUS-Modelle verfügbar. Die PLUS-Modelle werden mit vorinstalliertem Speicher und HDD ausgeliefert, dann aber nur mit 4 GB RAM und 500 GB Speicher.

Alle drei neuen ZBOX-Modelle sollen im April in den Handel kommen. Preise für die drei nannte Zotac bisher noch nicht.

 

GeForce Titan Black mit Wasserkühlung von Inno3D und EVGA

Inno3D iChill GeForce GTX Titan Black

Neben EVGA zeigt auch Boardpartner Inno3D eine wassergekühlte Version des aktuellen NVIDIA-Flaggschiffs. Vermutlich werden die Hersteller wieder so agieren, dass man die GeForce GTX Titan Black mit vormontiertem Referenzkühler ausliefern wird und den Alternativ-Kühler einfach zur Selbstmontage beilegt.

Bei der Inno3D iChill GeForce GTX Titan Black soll sich Arctic Accelero Hybrid um die Kühlung der Grafikkarte kümmern. Während der GK110-Chip von einem kleinen Wasserkühler auf Temperatur gehalten wird, kümmert sich ein zusätzlicher 80-mm-Lüfter direkt auf der Grafikkarte um die Kühlung der hitzigen Spannungswandler und der umliegenden Speicherbausteine. Ein schon bestehender Kühlkreislauf wird nicht benötigt. Der Accelero Hybrid hat ein geschlossenes System mit Schläuchen, Pumpe und Radiator. Letzterer ist ein 120-mm-Modell.

Unter der Haube werkelt NVIDIAs GK110-GPU im Vollausbau, die im Vergleich zur NVIDIA GeForce GTX 780 Ti oder GeForce GTX 780 nicht in ihrer Double-Precision-Leistung beschnitten wurde und obendrein auf einen 6 GB großen GDDR5-Videospeicher samt 384-Bit-Interface zurückgreifen kann. Damit stehen der Karte insgesamt 2.880 CUDA-Cores, 240 Textureinheiten und 48 Rasterendstufen zur Verfügung. Bei den Taktraten schreibt NVIDIA für Chip und Speicher eigentlich 889 bzw. 1.750 MHz vor. Inno3D drehte bei seiner iChill-Version leicht an der Taktschraube oder garantiert zumindest höhere Taktraten von 1.020 bzw. 1.800 MHz. Der Boost-Takt steigt von ehemals mindestens 980 auf nun 1.059 MHz.

Die neue Inno3D iChill GeForce GTX Titan Black Accelero Hybrid soll demnächst in die Läden kommen. Preise wurden noch nicht genannt, vermutlich aber dürfte die Grafikkarte für deutlich über 1.000 Euro ihren Besitzer wechseln.

 

Intel „Haswell Refresh“ Prozessoren

Intel CPU (Quelle: Intel)

Intel CPU (Quelle: Intel)

Im November letzten Jahres berichteten wir bereits über die neue Generation der Intel Prozessoren mit dem Codenamen „Broadwell“. Im Zuge dessen erwähnten wir eine Roadmap, auf der auch eine Prozessoren-Generation mit dem Codenamen „Haswell Refresh“ zu sehen war.

Mit diesen Prozessoren wollen wir uns heute einmal etwas genauer beschäftigen. Bislang wurden die neuen Intel CPUs für den Mai 2014 erwartet, doch glaubt man den zahlreichen Gerüchten des Netzes, sind sowohl eine frühere Veröffentlichung im April als auch eine spätere im Juni nicht ganz auszuschließen.

Technische Details

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dieser Prozessoren-Generation um eine Weiterentwicklung der Haswell Prozessoren. Dementsprechend werden Sie zum aktuellen 1150-Sockel mit Z87-, H87-, Q87-, B85- und H81-Chipsatz kompatibel sein. Die Mainboard Hersteller haben bereits BIOS-Updates für die neuen Prozessoren angekündigt.

Insgesamt ist von 26 neuen CPUs die Rede, die von den leistungsschwächeren Celeron Prozessoren bis hin zu den Core i7-CPUs reichen. Allerdings sind die Daten für den Großteil dieser Prozessoren noch nicht bekannt.

Für einige gibt es jedoch schon relativ aussagekräftige, aber noch inoffizielle Werte:

 

Kerne

Taktraten

 

integrierte Grafik

TDP

Core i7-4790 4 + HT 3.6 GHz (TM 4.0 GHz) HD 4600 (20AE) @ 350 MHz (TM 1200 MHz) 84W
Core i5-4690 4 3.5 GHz (TM 3.9 GHz) HD 4600 (20AE) @ 350 MHz (TM 1200 MHz) 84W
Core i5-4590 4 3.3 GHz (TM 3.7 GHz) HD 4600 (20AE) @ 350 MHz (TM 1150 MHz) 84W
Core i5-4460 4 3.2 GHz (TM 3.4 GHz) HD 4600 (20AE) @ 350 MHz (TM 1100 MHz) 84W
Core i3-4360 2 + HT 3.7 GHz HD 4600 (20AE) @ 350 MHz (TM 1150 MHz) 54W
Core i3-4350 2 + HT 3.6 GHz HD 4600 (20AE) @ 350 MHz (TM 1150 MHz) 54W
Core i3-4150 2 + HT 3.5 GHz ? 54W
Pentium G3450 2 3.4 GHz ? 54W
Pentium G3440 2 3.3 GHz ? 54W
Pentium G3240 2 3.1 GHz ? 54W
Pentium G1850 2 2.9 GHz ? 54W
Pentium G1840 2 2.8 GHz ? 54W

Quelle: 3dcenter.org

Sieht man sich diese Tabelle an, muss man mit etwas Ernüchterung feststellen, dass sich im Vergleich zu den Haswell Prozessoren zumindest an den reinen Zahlen kaum etwas verändern wird. Die Taktraten der Core i5 und Core i7 CPUs werden jeweils im Grundtakt und im Turbotakt um 100 MHz angehoben und auch die Grafikeinheit dieser Prozessoren wird weiterhin die Intel HD 4600 sein.

Da Intel allerdings dafür bekannt ist, die Werte ihrer Prozessoren kaum zu verändern, muss das nicht unbedingt heißen, dass die Haswell Refresh CPUs keine bzw. kaum eine Leistungssteigerung mit sich bringen werden. Man darf also durchaus gespannt sein.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die K-Prozessoren der Core i5 und Core i7-Generationen komplett fehlen. Diese sollen am Ende des Jahres mit der 14 Nanometer Architektur der Broadwell Prozessoren erscheinen, welche dann auch die neuen 9er-Chipsätze unterstützen werden.

Preise

Derzeit sieht es so aus, als würden die Preise der neuen Prozessoren relativ konstant zu den aktuellen Haswell CPUs bleiben. Zumindest deutet eine kürzlich erschienene Preisliste der ersten 10 CPUS darauf hin. Daher wird Intel mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit einige ältere Prozessoren einstellen, sobald die neuen auf den Markt gekommen sind.

Fazit

Als gänzlich neue Generation von Prozessoren kann und sollte man die neuen „Haswell Refresh“-Prozessoren nicht betrachten. Dafür fehlen schlicht und ergreifend die Neuerungen. Allerdings könnten sie einen ersten kleinen Vorgeschmack auf die für Ende des Jahres geplanten Broadwell CPUs geben, die ja bekannterweise mit einer Reihe von Neuerungen (14nm-Architektur, 9er-Chipsätze) in Zusammenhang gebracht werden.