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Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer: Blog - Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

Neuregelungen im (Online-) Versandhandel ab 13.06.2014

gesetzAus aktuellem Anlass möchten wir heute über die in Kürze bevorstehenden Änderungen im Versandhandel informieren, da sowohl unsere Kunden als auch wir mehr oder weniger davon betroffen sind.

Am 23.06.2011 hat das Europaparlament die EU-Verbraucherrechterichtlinie (Richtlinie 2011/83/EU) verabschiedet, die im Oktober 2011 vom Rat der Europäischen Union angenommen und im folgenden November veröffentlicht wurde. Alle Mitgliedstaaten der EU wurden darauf verpflichtet, die Richtlinie binnen zwei Jahren in nationales Recht umzusetzen und dieses spätestens ab dem 13.06.2014 anzuwenden. Eine Übergangsfrist wurde nicht vorgesehen.

 

Wozu wurde eine Neuregelung gebraucht?

Das Europaparlament war zu der Auffassung gelangt, dass der Verbraucherschutz, insbesondere bei grenzüberschreitenden Onlinekäufen, ungenügend sei, da die verschiedenen Regeln in den einzelnen Mitgliedsstaaten für Verunsicherung bei den Verbrauchern sorgen, z.B. im Hinblick auf eine Nichtlieferung der bestellten Güter. Gleichzeitig wäre von Seiten der Unternehmen geklagt worden, man würde durch die Rechtsunterschiede in den Mitgliedstaaten von grenzüberschreitenden Verkäufen abgehalten.

So soll die neue Richtlinie die Verbraucherrechte mit europaweit einheitlichen Regeln zu Informationen, Lieferbedingungen und dem Widerrufsrecht stärken sowie den Verwaltungsaufwand der Unternehmen reduzieren. Außerdem wurden Regeln für digitale Downloads erlassen.

„Die neue Richtlinie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Europa sowohl den Verbrauchern als auch den Händlern mehr Vorteile bringt. Wir haben eine ausgewogene Vereinbarung erzielt, die sowohl den Forderungen der Verbraucher als auch denen der Unternehmen folgt“, kommentierte Andreas Schwab (EVP), deutscher Berichterstatter des Parlaments und Verhandlungsführer, die Verabschiedung der neuen EU-Verbraucherrechterichtlinie. (Quelle: http://bit.ly/TZ3mF8)

 

Was ändert sich im Einzelnen?

Ab dem 13.06.2014 gelten die folgenden Regeln europaweit einheitlich:

Widerrufsfrist und -erklärung

Die Widerrufsfrist wird in ganz Europa auf 14 Tage vereinheitlicht und muss von jedem Händler mit Hilfe einer einheitlichen Musterwiderrufsbelehrung angegeben werden.

Neu eingeführt wurde das sogenannte Formerfordernis beim Widerruf, d.h. das Verbraucher den Widerruf eines Vertrages zukünftig explizit erklären müssen. Einfach nur die Ware kommentarlos zurückschicken oder die Annahme verweigern reicht nicht mehr aus. Hiermit ist aber natürlich nicht gemeint, dass Verbraucher künftig Gründe für den Widerruf angeben müssen, sondern es muss lediglich eine eindeutige Willenserklärung zum Widerruf abgegeben werden („Ich möchte den Vertrag XY widerrufen.“). Um die Abwicklung zu vereinfachen sind Verkäufer verpflichtet, ihren Kunden ein europaweit einheitliches Widerrufsformular zur Verfügung zu stellen. Dies hat spätestens mit der Lieferung der Ware auf einem dauerhaften Datenträger zu erfolgen.

Außerdem sind Verkäufer künftig verpflichtet Widerrufserklärungen nicht nur schriftlich, wie bislang, sondern auch telefonisch zu akzeptieren. Aber Achtung: Die Beweislast für einen fristgerechten Eingang der Widerrufserklärung liegt hier beim Verbraucher und nicht beim Händler. Es kann also durchaus ratsam sein, auch in Zukunft in Textform zu widerrufen.

Bislang war es in Deutschland so geregelt, dass eine Widerrufsfrist unendlich lang sein konnte, wenn der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht informiert wurde. Damit ist zukünftig Schluss, denn die Neuregelung sieht bei falscher Belehrung vor, dass die Widerrufsfrist spätestens 12 Monate nach Ablauf der eigentlichen 14-tägigen Frist abläuft.

Neben den bereits vorhandenen Ausnahmen beim Widerrufsrecht, etwa wenn eine Ware nach Kundenwunsch angefertigt wird oder wenn sich ein Verbraucher einen unlauteren Vorteil durch den Widerruf verschaffen könnte (z.B. geöffneter Audio-Datenträger), gibt es ein paar neue Ausnahmen, bei denen das Widerrufsrecht nicht gilt. Hierzu zählen beispielsweise Artikel aus dem Gesundheits- und Hygienebereich, die nicht mehr verwendbar sind, wenn entsprechende Versiegelungen gebrochen wurden. Zu den Ausnahmen zählen aber zukünftig auch schnell verderbliche Waren bzw. Waren deren Verfallsdatum schnell überschritten wird.

Hinsendekosten

Aufgrund des Fehlens einer eindeutigen gesetzlichen Regelung waren Händler bislang in der Situation, die sogenannten Hinsendekosten im Falle eines Widerrufs in voller Höhe erstatten zu müssen. Das sind die Kosten, die beim Versand der bestellten Güter an den Kunden entstehen. Diese Regelung konnte für einen Verkäufer durchaus recht teuer werden, wenn sich z.B. ein Verbraucher eine Ware per Express-Lieferung zustellen ließ.

Hier setzt die neue Richtlinie an und sieht vor, dass ein Verkäufer zwar die Hinsendekosten im Falle eines Widerrufs zu erstatten hat, aber nur die, die bei dem günstigsten von ihm angebotenen Standardversand entstehen.

Bestellt ein Verbraucher also zukünftig mit einer teureren Versandform als dem günstigsten Standardversand, hat er im Falle eines Widerrufs nur Anspruch auf eine anteilige Erstattung der Versandkosten und bleibt auf eventuellen Express-Aufschlägen sitzen.

Rücksendungen und Rücksendekosten

Die aktuelle Regelung zu den Rücksendekosten im Falle eines Widerrufs sieht vor, dass grundsätzlich der Händler die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, wenn der Preis der rückzusendenden Ware den Betrag von 40 Euro nicht übersteigt und die Rücksendekosten nicht vertragswirksam auf den Verbraucher übertragen wurden.

Für die Zukunft sieht die neue Richtlinie vor, dass grundsätzlich der Verbraucher die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, wenn er durch den Händler über diese Pflicht informiert wurde. Dabei spielt der Preis der Ware keinerlei Rolle mehr. Ausnahmen von dieser Verpflichtung gibt es nur dann, wenn der Händler angeboten hat, die Kosten der Rücksendung zu übernehmen, oder wenn der Händler es versäumt hat, über die Pflicht zur Kostenübernahme zu informieren.

Natürlich darf auch zukünftig jeder Händler freiwillig die Kosten von Rücksendungen in voller Höhe übernehmen.

Eine weitere wichtige Änderung im Bereich der Rücksendungen wurde bezüglich der nicht-paketversandfähigen Waren beschlossen, also Gütern die aufgrund ihrer Größe oder ihres Gewichts z.B. über Speditionen geliefert werden. Bislang waren Verbraucher nicht verpflichtet, solche Waren zurückzuschicken, sondern konnten verlangen, dass die Ware durch den Händler bzw. ein beauftragtes Transportunternehmen abgeholt wird. Auch hier dreht die Neuregelung den Spieß um und sieht vor, dass Verbraucher zukünftig selbst für den Rücktransport nicht-paketversandfähiger Waren sorgen müssen. Im Klartext heißt dass, das Verbraucher, die entsprechende Waren im Rahmen eines Widerrufs zurücksenden möchten, ihrerseits einen Transport über eine Spedition o.ä. veranlassen müssen. Achtung: Bei nicht-paketversandfähigen Gütern muss der Händler bereits in der Widerrufserklärung auf die Höhe der Rücksendekosten hinweisen.

Zahlungsarten

Verkäufer dürfen nicht mehr über Aufschläge für bestimmte Zahlungsmittel, z.B. Kreditkarten, mitverdienen. Außerdem müssen Händler mindestens eine zumutbare Zahlungsart anbieten, bei der die Verbraucher ihre Rechnungsbeträge ohne Aufschläge bezahlen können.

Telefonischer Kundenkontakt

Spätestens ab Vertragsabschluss muss der Verkäufer telefonisch kontaktiert werden können und ist hierfür verpflichtet klar eine Telefonnummer zu kommunizieren. Aber keine Sorge: Es geht hier nicht darum, teure Service-Nummern zu unterstützen. Die Telefonnummer, die dem Verbraucher zur Verfügung stehen muss, darf keine höheren Kosten als den Grundtarif erzeugen.

Zusatzleistungen

Zusatzleistungen zu Verträgen, wie z.B. eine Rücktrittsversicherung bei der Onlinebuchung einer Reise, dürfen nicht mehr vorausgewählt angeboten werden. Meist handelt es sich dabei um Checkboxen, die irgendwo in der Bestellstrecke auftauchen und bereits mit einem Häkchen versehen sind. Sollte ein Verbraucher zukünftig eine solche Leistung buchen, ohne die dazugehörige Option selbst ausgewählt zu haben, ist er nicht verpflichtet die Kosten dafür zu übernehmen.

Abwicklung des Widerrufs und Zurückbehaltungsrecht

Aus den 30 Tagen, die ein Verkäufer aktuell Zeit hat, den Kaufpreis im Falle eines Widerrufs zu erstatten, werden zukünftig 14 Tage. Verbraucher werden also in Zukunft ihr Geld schneller wieder bekommen, aber sie haben ihrerseits auch nur genau 14 Tage Zeit, die widerrufene Leistung zurückzugeben. Dem sollten sie auch unbedingt nachkommen, denn neben der zeitlichen Verschärfung, führt die Richtlinie eine weitere Neuerung ein. Der Händler bekommt ein Zurückbehaltungsrecht eingeräumt, das heißt er darf die Rückzahlung so lange zurückhalten, bis er die widerrufene Ware erhalten hat oder der Verbraucher die Rücksendung der Ware nachgewiesen hat.

Wertersatz

Die aktuelle Rechtsprechung unterscheidet bei Wertersatzleistungen im Rahmen eines Widerrufs zwischen Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware und einem Wertersatz für gezogene Nutzung, also z.B. für das Ausprobieren der Ware. Zukünftig gibt es nur den Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware, der „neue“ Wertersatz entspricht also in etwa einem Schadenersatz. Der Wertersatz für gezogene Nutzung wurde ersatzlos abgeschafft.

Der Verbraucher haftet also nur dann für einen eventuellen Wertverlust an der widerrufenen Ware, wenn der Wertverlust auf Handlungen zurückzuführen ist, die nicht notwendig waren, um Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Ware zu prüfen und er vom Händler ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht informiert wurde.

Haswell-Refresh

Frische Haswells für den Markt

Mit 26 neuen Prozessoren, die am 11.Mai dieses Jahres in den Handel kamen, hat Intel® seine Produktpalette um die Haswell-Refresh-CPUs featured-badge-allerweitert. Zeitgleich wurden die neuen Mainboard-Chipsätze der 9er-Serie, Z97 und H97, offiziell vorgestellt.

 

Nicht nur Tick-Tock

Bisher verfolgte Intel® bei seinen Produktvorstellungen die sogenannte Tick-Tock-Strategie. Wobei ein „Tick“ die Verkleinerung des DIEs bedeutete (Sandy Bridge zu Ivy Bridge) und ein „Tock“ die Veränderung der Mikroarchitektur darstellte (Ivy Bridge zu Haswell). Als nächstes wäre also ein „Tick“ an der Reihe, der Schritt von den 22nm Haswell-CPUS zu den bereits angekündigten, im 14 nm-Verfahren gefertigten Broadwell-CPUs. Einen entsprechen Artikel haben wir vor einiger Zeit bereits in diesem Blog veröffentlicht.  Da deren Release erst für Ende des Jahres geplant ist, füllt man die entstehende zeitliche Lücke, indem man den bekannten Haswell-Prozessoren etwas mehr Leistung spendiert.

Das mag sicherlich auch dem Druck der Technologie-Branche geschuldet sein, die Neuerungen in regelmäßigen Abständen verlangt.
Wie dem auch sei…. wenden wir uns den technischen Details zu: Denn mit den Chipsätzen der 9er-Serie sind in der Tat einige wirkliche Neuerungen implementiert worden.

Quelle: hermitage akihabara

Quelle: hermitage akihabara

Neue CPUs – alter Sockel

Zunächst wollen wir aber einen Blick auf die neuen CPU-Modelle werfen.
Eine gute Übersicht über die neuen Modelle findet man in der Datenbank von pcgameshardware.de.

Die Haswell-Refresh-Reihe basiert nach wie vor auf dem Sockel 1150. Aktuelle Mainboards mit Z97- bzw. H97-Chipsätzen unterstützen diese CPUs von vornherein, jedoch ist es auch möglich mit die Prozessoren auf Mainboards mit H87- und z87-Chipsätzen zu betreiben. Dafür ist jedoch ein Update des BIOS/UEFI notwendig, bei dem auch zwingend die sogenannte Management Engine (ME) aktualisiert werden muss. Wie das genau für Ihr Board funktioniert und welche Schritte nötig sind, erfahren Sie am besten direkt bei Ihrem jeweiligen Mainboard-Hersteller.
Wie oben bereits erwähnt, führte Intel bei den Haswell-Refreshs eine leichte Leistungsverbesserung durch. So kann das neue Spitzenmodell Core i7-4790 eine Grundtaktung von 4x 3600 MHz aufweisen und erreicht im Turbo-Modus 4000 MHz. Das entspricht einer Anhebung von 100 MHz im Vergleich zum bisherigen Flaggschiff i7-4770K. Auch bei den anderen Modellen bewegen sich die Taktanhebungen im Bereich 100 MHz im Vergleich zu ihren Vorgängern – sowohl im Grundtakt, als auch mit Turbo Boost.

Auffällig ist das Fehlen von K-Modellen, also CPU-Modellen mit offenem Multiplikator, die eine einfache Übertaktung ermöglichen. Für Technik-Enthusiasten, die gerne das höchstmögliche Potential aus Ihren Prozessoren kitzeln, dürften die Refreshs damit eher uninteressant sein. Auch für User, die bereits einen aktuellen Haswell-Prozessor Ihr Eigen nennen, stellt die Refresh-Reihe keinen sonderlich großen Anreiz dar, da nur eine minimale Leistungssteigerung möglich wäre.

 

Zwei neue Chipsätze

Wer jedoch ein betagteres System zu Hause stehen hat, der sollte die neuen Prozessoren durchaus in Betracht ziehen. Denn insbesondere die neuen 9er-Serie Mainboards können mit einigen praktischen Features aufwarten.
Auch bei den neuen Chipsätzen behält Intel seine Nomenklatura bei.

Während die Z97-Chipsätze für maximale Performance, Multi-GPU-Unterstützung und Overclocking ausgelegt sind, stellen die Mainboards mit H97-Chipsatz die preisgünstigeren Varianten dar, die für die gängigsten Anwendungsbereiche vollkommen ausreichen sind.

Quelle: Intel

Quelle: Intel

Mit den 9er-Chipsätzen führt Intel die „Rapid Storage Technology 13“ ein, die es ermöglicht, kleine SSDs mit Festplatten zu kombinieren, wobei die SSD als Cache eingesetzt wird. Dies ermöglicht schnelle Lese- und Schreibzugriffe auf die aktuell verwendeten Daten. Dabei ist die SSD für den User nicht sichtbar, sondern wird ausschließlich vom System genutzt.

Quelle: Intel

Quelle: Intel

 

Eine weitere Neuerung sind Steckplätze für SSDs mit M.2-Schnittstelle. Dank der Anbindung über PCI-Express können M.2-laufwerke deutlich schneller arbeiten als SATA- oder mSATA-SSDs – sie erreichen bis zu 800 MB/s.
In einem früheren Beitrag zum SATA 3.2-Standard sind wir bereits auf die M.2-Schnittstelle eingegangen: SATA 3.2

Insgesamt bieten die Haswell-Refresh-Prozessoren nur einen kleinen Performancezuwachs im Vergleich zu Ihren Vorgängern. Da die Preisunterschiede aber verschwindend gering sind, stellen Sie bei einer Neuanschaffung eine echte Alternative dar.

Wer sich jedoch noch etwas gedulden kann, sollte die zweite Jahreshälfte abwarten. Dann sind die K-Prozessoren mit offenem Multiplikator angekündigt, ebenso wie Intels erster Achtkerner für den Desktop-Bereich und der X99-Chipsatz mit DDR4-Speicher-Unterstützung!

Curved Display

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Seen on: My Modern Metropolis

Ob bei Monitoren, Smartphones oder TV-Geräten, Curved Displays sind  spätestens seit 2014 zunehmend im Fokus, sowohl bei Herstellern als auch bei Konsumenten.

Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Geräten sind bei Smartphones, Monitoren und TV-Geräten durchaus unterschiedlich, zugrundeliegend ist in beiden Einsatzgebieten jedoch die gleiche Technik, die diese Entwicklung möglich macht.

Technische Funktionsweise

Gebogene Displays werden mit unterschiedlichen technischen Verfahren hergestellt.
Zuerst war es nur möglich, gebogene Bildschirme mit der OLED-Technik zu produzieren.
Die OLEDs (Englisch: organic light emitting diode) sind organische Leuchtdioden die auf einer Trägerschicht (möglich ist dabei auch eine flexible) aufgebracht werden, und die ohne zusätzliche Hintergrundbeleuchtung auskommen. Dadurch haben die OLEDs einen sehr hohen Kontrast und stellen schwarze Pixel gut dar.
Der Nachteil dieser Technologie besteht in der Lebensdauer der organischen Materialien, die deutlich geringer ist als bei anorganischen (LED).
Neu auf dem Markt sind Displays mit LCD- (Flüssigkristallanzeige, Englisch: liquid crystal display) Anzeige. Hierbei handelt es sich um eine Technik, die einer zusätzlichen Hintergrundbeleuchtung bedarf. Die LCD-Kristalle werden durch eine angelegte elektrische Spannung verändern und ihre Transparenz wird dadurch beeinflusst. Durch die rückseitige Beleuchtung entsteht dann ein farbiger Bildpunkt. Bei dieser Technologie bedarf es, wie gesagt, einer zusätzlichen Beleuchtung, die es derzeit unmöglich macht sie auf einen flexiblen Träger aufzubringen. Daher gibt es derzeit nur biegsame OLED-Screens.

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Quelle: LG

Die gebogene Bauweise bringt bei Smartphones eine Reihe von Vorteilen mit sich. Mag ein solches Gerät mit gekrümmter Form auch anfänglich noch ungewohnt aussehen, so ist doch die gebogenen Form an die natürliche Körperform angepasst und kann dadurch komfortabler am Ohr gehalten werden. Zudem schmiegt es sich besser an das Ohr an und verbessert somit auch der Klang beim Telefonieren. Auch passt ein gebogenes Telefon besser in die Hosentasche als ein Telefon mit herkömmlich er Bauform.

Monitore, TV

600x354xwhycurved1.png.pagespeed.ic.5RaucQJQlYBei der Entwicklung von gebogenen Monitoren und TV standen natürlich andere Überlegungen im Vordergrund als bei der von Smartphones. So steht bei dieser Entwicklung die verbesserte Bildqualität im Vordergrund. Ein Betrachter aus zentraler Position hat vor einem gebogenen Display ein größeres Sichtfeld als bei einem flachen Screeen selber Größe. Durch die Krümmung des Displays sind die Ränder genauso weit vom Betrachter entfernt wie der Bildmittelpunkt. Somit füllt das Display einen größeren Teil des Sichtfeldes aus. Durch diesen Effekt kann der Betrachter ganz einfach mehr in das Bild eintauchen. Auch sollen dadurch Kontraste und Farben brillanter zum Ausdruck kommen was aber nicht von allen Seiten bestätigt wird.
Leider muss sich der Betrachter in zentraler Position vor dem Monitor befinden, um von dem Effekt zu profitieren, bei mehreren Betrachtern kehrt sich  der Effekt aufgrund der ungünstigen Betrachtungspositionen leider ins Gegenteil um.

Empfehlung?

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Quelle: Samsung

Sitzt man ausschließlich alleine vor dem Monitor, wie beispielsweise am PC, machen diese Displays Sinn und kann durchaus bei einem Kauf in Betracht gezogen werden. Sitzt man hingegen oft mit mehreren Personen vor einem Fernseher kann man sich die Mehrkosten für ein solches Gerät sparen.
Bei einem Smartphone mit gebogenen Display gibt es keine technisch fundierte Argumente die für einen Kauf sprechen, und somit entscheiden hier lediglich Preis und der persönliche Geschmack.

WD Caviar Festplatten

Jeder PC, jedes Notebook und selbst viele Mobilgeräte haben sie: Eine Festplatte.

Zwischenzeitlich gab es geschätzt 200 Firmen die Festplatten herstellten, doch im Laufe der Zeit hast sich diese Zahl auf nur drei reduziert, sei es durch Bankrott, Rückzug aus dem Festplattengeschäft – z.B. IBM und Apple – oder Aufkauf durch eine andere Firma.

Die drei Firmen, die sich durchgesetzt und überlebt haben:WD_Logo

Toshiba, Seagate und die Western Digital Corporation.

 

Letztere hat eine Reihe von Festplatten im Sortiment, die so klangvolle Namen wie „Caviar Green“, „Caviar Red“, „Caviar Black“ oder „VelociRaptor“ haben.

Aber warum heißen die so bzw. was sind die Unterschiede zwischen diesen Festplatten?

Zunächst einmal: Die Caviar-Serie gibt es bereits seit 1990 und ist seitdem die Leitserie von WDs Festplattenmodellen, die andere Serien abgelöst und ersetzt hat. Warum diese Serie ausgerechnet Caviar heißt ist unbekannt, aber die Vermutung liegt nahe, dass es mit der Qualität der Platten zu tun haben dürfte.

Hinter den eher extravagant wirkenden Namen wie Red, Blue, Black, etc. verbergen sich wiederum verschiedene Modelle der Caviar-Serie für spezielle Anwendungsgebiete und Anforderungen. Sie unterscheiden sich voneinander durch Größe, Stromverbrauch, Drehzahlen und ihre damit verbundenen Datenübertragungsraten und Einsatzgebiete.

So sind die Festplatten der Green-Serie vor allem für Desktop-PCs geeignet, sind äußerst energieeffizient, kühl, haben bis zu 4.000 Gigabyte Kapazität und arbeiten mit einer Geschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen pro Minute, was sie relativ leise macht.

Die Nachteile sind dementsprechend natürlich eine geringere Datentransferrate und längere Zugriffszeiten gegenüber schnelleren Festplatten, was aber für normale Büro- und Internetarbeiten meist nicht weiter ins Gewicht fällt.

Ebenfalls Desktop-Laufwerke sind die Blue-Modelle, die allerdings etwas mehr Leistung in Form von kürzeren Zugriffszeiten, höheren Datentransferraten und Drehzahlen von 7.200 U/Min bieten, dafür aber natürlich auch etwas teurer in der Anschaffung sind und maximal 1.000 GB Speicherplatz bieten, sich sonst aber nicht weiter von den Greens unterscheiden.

Die Caviar Black Festplatten sind ein weiteres Upgrade gegenüber Green und Blue mit derselben Drehzahl wie die Blue und maximal 4 Terabyte Speicher wie die Green, jedoch einem größeren Cache. Das ermöglicht schnellere Datenübertragungsraten und ist ideal für Leute, die schnelle Festplatten mit viel Speicher wollen.

Einen Schritt weiter geht da die VelociRaptor, die so ziemlich das Optimum für Hardware-Enthusiasten darstellt. Mit beachtlichen 10.000 Umdrehungen pro Minute sind diese Festplatten mit die schnellsten Konventionellen, die es gibt und sind ideal, wenn man schnelle Speicherzugriffe benötigt. Dazu kommt, dass es sie neben dem normalen 3,5“ Format auch im 2,5“ Format für Notebooks gibt.

Der einzige Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es diese Platten derzeit nur in maximal 1.000 GB Größe gibt.

Eine etwas andere Variante stellen die Caviar Red Modelle dar. Diese sind speziell als Netzwerkspeicher (im Englischen auch als NAS bezeichnet) gedacht und somit auf einen 24 Stunden Dauerbetrieb ausgelegt, was unter anderem in einer längeren Betriebsdauer bis zu den ersten Ausfällen resultiert (1.000.000 Stunden gegenüber ca. 450.000 bei regulären Festplatten). Auch diese kommen in Varianten mit bis zu 4 TB Speicherplatz daher und haben eine Drehzahl von 5.400 U/Min. Sie sind ebenso wie die VelociRaptor sowohl als 3,5“ als auch als 2,5“ Variante erhältlich.

Noch spezialisierter sind die in diesem Jahr auf den Markt gekommenen Caviar Purple Festplatten. Diese sind explizit für Überwachungssysteme designt worden und können bis zu 32 angeschlossene HD Kameras unterstützen. Mit bis zu 4 Terabyte Speicherplatz können somit bis zu 307 Stunden an Videomaterial gespeichert werden – was ca. 9,5 Stunden pro Kamera bei maximaler Auslastung entspricht.

Dies ist nur eine Auswahl der Produkte, die derzeit von WD angeboten werden. Gerade im Bereich der NAS und Überwachungssystem-Speicher gibt es noch weitere Varianten, die speziell für größere Unternehmen interessant sind, jedoch weniger für Einzelpersonen bzw. den Verbraucher.

Dennoch haben auch diese eine große Auswahl, wobei WD hier nur einer von vielen Herstellern ist, die eine große Auswahl an Festplatten für verschiedene Bedürfnisse und Verwendungszwecke haben.

Beema & Mullins

beema_mullinsAMD hat ihre 2014er Mainstream und Low-Power Mobile APUs vorgestellt. Sie hören auf die Codenamen „Beema“ (Mainstream, für Einsteiger Notebooks) und „Mullins“ (Low-Power, für Tablet-Computer) und repräsentieren als Nachfolger von „Kabini“ und „Temash“ die dritte Generation von AMD SoCs (System on a Chip) für diese Bereiche.

Nur ein Refresh?

„Als wir unsere 2014ner Mainstream und Low-Power APUs designt haben, waren wir entschlossen, einmal mehr den Standard in den Bereichen Grafik- und allgemeine Rechenperformance zu setzen.“, sagte Bernd Lienhardt (Corporate Vice President und General Manager Client Products bei AMD). „Diese Prozessoren vereinen die neuesten Kern-Technologien – inklusive der allerersten, auf ARM-basierenden, Sicherheitslösung in einem x86 Prozessor – mit Nutzer-Erfahrungen in einem Paket von eindrucksvoller Energieeffizienz, das sowohl Endkunden als auch kommerzielle Käufer begeistern wird.“ (Quelle: http://bit.ly/QZtI8a)

Nach einem Refresh, bei dem lediglich Taktfrequenz und TDP optimiert wurden, klingt das nicht gerade und obwohl sich die Architektur nicht grundlegend von „Kabini“ und „Temash“ unterscheidet, hat AMD Features hinzugefügt, die den Begriff „Generation“ für die neuen APUs durchaus rechtfertigen.

Ausgestattet mit bis zu vier „Puma+“-Kernen, die Nachfolger der aktuellen „Jaguar“-Kerne, unterstützen alle „Mullins“-Modelle und die A6-6310 der „Beemas“ AMD Turbo Core und können auf bis 2,2 GHz („Mullins“) bzw. 2,4 GHz („Beema“) hochtakten. Dieses Feature war in der Vorgänger-Generation gänzlich nicht enthalten. Die Leistungsaufnahme konnte AMD um ca. 20% senken und gibt für eine „Beema“-APU (bei max. 2,4 GHz) eine TDP von 15 Watt an, was einer Absenkung von ca. 40% gegenüber den Vorgängern entspricht. Für die 2-Kern Variante ist die TDP sogar mit lediglich 10 Watt bei maximal 1,35 GHz angegeben.

Den CPUs steht, wie bei APUs üblich, eine Radeon GPU auf Basis von AMDs Graphics-Core-Next Architektur zur Seite. In Aufbau und Ausstattung hat sich hier gegenüber den Vorgängern nicht viel getan, allerdings hebt AMD den Takt bei beiden Modellreihen um 200 MHz an und konnte trotzdem den Stromverbrauch um 38% senken.

Die Verbesserungen im Überblick (Quelle: http://bit.ly/QZtI8a):

2014 AMD Mainstream APUs – „Beema“

  • Bis zu 100% bessere Grafikleistung gegenüber der Vorgänger-Generation („Kabini“)
  • Bis zu 20% geringerer Stromverbauch gegenüber der Vorgänger-Generation („Kabini“)
  • Verbesserte Speicher-Unterstützung für DDR3-1866
  • Bis zu 50% bessere Grafikleistung und bis zu siebenfache Rechenleistung gegenüber einem Intel Pentium („Haswell U“)
  • Bis zu dreifache Grafikleistung und mehr als 35% bessere Systemleistung als ein Intel Pentium („Bay Trail M“)

2014 AMD Low-Power APUs – „Mullins“

  • Mehr als die doppelte Grafikleistung pro Watt und nahezu doppelte Produktivität pro Watt gegenüber der Vorgänger-Generation („Temash“)
  • Bessere Grafikleistung als ein Intel Core i3
  • Dreifache Rechenleistung gegenüber einem Intel Atom Prozessor

Die im Zitat oben bereits genannte Sicherheitslösung besteht aus einem von AMD entwickelten Platform Security Processor (PSP), auf Basis eines Cortex-A5, der ARM TrustZone unterstützt und hierüber verschiedene erwieterte Sicherheits- und Management-Features bietet.

 

Zunächst erscheinen die folgenden Modelle:

2014 AMD Mainstream APUs – „Beema“

Modell GPU TDP Kerne Takt L2 Cache Grafikerne Grafik-Takt
A-Series APUs
A6-6310 R4 15 W 4 2,4 Ghz 2 MB 128 800 MHz
A4-6210 R3 15 W 4 1,8 GHz 2 MB 128 600 MHz
E-Series APUs
E2-6110 R2 15 W 4 1,5 GHz 2 MB 128 500 MHz
E1-6010 R2 10 W 2 1,35 GHz 1 MB 128 350 MHz

2014 AMD Low-Power APUs – „Mullins“

Modell GPU SDP TDP Kerne Takt L2 Cache Grafikerne Grafik-Takt
A-Series APUs
A10 Micro-6700T R6 2,8 W 4,5 W 4 2,2 Ghz 2 MB 128 500 MHz
A4 Micro-6400T R3 2,8 W 4,5 W 4 1,6 GHz 2 MB 128 350 MHz
E-Series APUs
E1 Micro-6200T R2 2,8 W 3,95 W 2 1,4 GHz 2 MB 128 300 MHz