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Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

CSL-Computer: Blog - Infos und Hintergründe zu aktueller PC-Technik

Wearables: Trackst Du schon?

Wearables (engl. tragbar) sind tragbare Computer, die anders als mobile Computer (Smartphones, Tablets oder Laptops) am Körper des Nutzers befestigt sind und dort den Träger permanent durch unterschiedlichste Funktionen unterstützen und informieren. So kann ein Wearable beispielsweise den Puls messen und diesen auf einem geeigneten Display anzeigen.

Dieser Trend ist nicht neu, denn auch eine Digitaluhr war bereits ein am Körper getragener Computer, der den Träger über unterschiedlichste Daten informiert. Auch Pulsmesser und moderne Hörgeräte sind Geräte, die der Definition eines tragbaren Computers genügen.

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Entwicklung von Wearables Quelle: Credit Suisse

Einen aktuellen Trend mit Wearables haben aber erst Geräte wie das Nike FuelBand, fitbit Flex, Jawbone UP, Samsung Gear Smartwatch, Pebble Smartwatch usw. ausgelöst.
Auch werden neue Produkte wie die Datenbrille Google Glass, obwohl noch nicht überall frei erhältlich und das bloße Gerücht um Apples iWatch im Internet heiß diskutiert, was das hohe Interesse an dieser Technologie zeigt.

Aber was leisten diese Geräte überhaupt? Unterteilen kann man aktuelle Gadgets in zwei Gruppen: Aktivitätsmesser und Smartwatches.

Activity Trackers:
Haben trotz unterschiedlicher Ausführungen alle ähnliche Funktionen, sie sammeln über integrierte Sensoren Daten und sollen darüber die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden des Trägers verbessern und zu einem besseren Lebensgefühl beitragen. So überwachen sie beispielsweise die (sportliche) Aktivität des Trägers, den Schlaf und bei manueller Eingabe auch die Kalorienaufnahme. Diese Daten werden an einem geeigneten Gerät ausgewertet (z.B. Smartphone) und der Nutzer kann entsprechend sein Verhalten anpassen.

Smartwatches:
Diese Geräte bringen neben den herkömmlichen Informationen einer „normalen“ Uhr noch zusätzliche Funktionen mit. So ist eine enge Verknüpfung mit dem Smartphone integriert, die es dem Nutzer ermöglicht Telefongespräche zu führen, Nachrichten anzuzeigen und weitere Apps zu bedienen. Darüber hinaus können Smartwatches aber auch wie Activity Tracker biometrische Daten erfassen und auswerten.

Mensch-Maschine-Interaktion Bild: composer/Fotolia.com

Mensch-Maschine-Interaktion
Bild: composer/Fotolia.com

Interaktion:
All diese gesammelten Daten können einfach über Soziale Netzwerke geteilt und mit Freunden verglichen werden. Gegenseitig können sich User anspornen und helfen den inneren Schweinehund zu überwinden. Gesteckte Ziele sind so vermeintlich leichter zu erreichen.

 

Ausblick:
Die bisher erhältlichen Geräte sind jedoch nur der Anfang einer Entwicklung, die die Idee der Mensch-Maschine-Interaktion aufgreift und zukünftig eine intensivere Unterstützung des Menschen durch intelligente Maschinen ermöglicht. So ist die komplette, fast unbemerkte technische Durchdringung des Alltags nicht mehr in unabsehbarer Ferne. Speziell im Health-Care Bereich wird für Wearables ein enormes Potential gesehen. Denkbar ist, dass Wearables in „Smart Homes“ zukünftig autonom für ein individuelles Wohlfühlklima sorgen, indem sie unter anderem die Temperatur regeln. Auch die Überwachung von Patienten wird durch diese Technologie verbessert werden können.

Braswell: Intels neuer Atom-Prozessor

BraswellBraswell ist der Codename von Intels neuem Low-End-Prozessor. Der mit 14nm gefertigte Chip mit 64-Bit und DirectX 11 Unterstützung, der Anfang 2015 die aktuellen Bay-Trail Modelle ablösen soll wurde auf dem IDF 2014 (Intel Developer Forum) in China vorgestellt.

Wie die Bay-Trail Modelle ist auch Braswell ein SoC (System-on-a-Chip), doch dank der 14nm Fertigung und seiner niedrigen TDP (Thermal Design Power) von 10 Watt dürften die Braswell-SoCs noch energieeffizienter arbeiten als aktuelle Bay-Trail-Atoms. Der neue Chip wird zukünftig in Mobilgeräten (Netbooks, Chromebooks, Android-Tablets) und preiswerten Desktop-Rechnern seinen Dienst tun.

Oberhalb von Braswell plant Intel weiterhin die Broadwell-Modelle. Zuletzt hatte Intel die Mobile-Versionen auf Ende 2014 verschoben, die gesockelten Varianten mit Iris-Pro-Grafikeinheit sollen zur Weihnachtszeit verfügbar sein.

Außerdem soll es von Braswell künftig auch Ableger geben, die in Smartphones zum Einsatz kommen. Darüber gibt es allerdings bislang keine detaillierteren Angaben. Klar ist nur, dass Intel dafür sowie für Tablets und Hybrid-Geräte eine selbst entwickelte 64-Bit-Version von Android 4.4 KitKat in der Schublade hat, die ebenfalls auf dem IDF 2014 in China vorgestellt wurde. Abgesehen von Android wird Braswell auch Windows sowie Linux und Chrome OS unterstützen.

Computex 2014

Vom 3. Juni bis logo_computex7. Juni fand in Taipeh, Taiwan, die Computex 2014 statt, die größte IT-Messe in Asien, vergleichbar mit CeBIT und CES. Seit 1981 findet diese Messe jährlich statt und ist die zweitgrößte Computer und Technologie-Messe der Welt mit Schwerpunkten auf PCs, Notebooks, Tablets und Komponenten.

 

Unter den diesjährigen Ausstellern waren Firmen wie ADATA, ASRock, ASUS, Intel, NVIDIA, Sandisk und noch viele mehr – insgesamt über 1500 Aussteller.

Dabei hat alleine ASUS mehr als 20 neue Produkte vorgestellt, unter anderem zwei neue Transformer Books, die in einer 12,5 Zoll und einer 5 Zoll Variante kommen, an eine Tastatur angedockt werden können und zwischen den Betriebssystemen Windows 8.1 und Android 4.4 wechseln können sollen.

 

ASUS ARES III

ASUS ARES III

Auch ein neues Gaming-Notebook mit 4K-Auflösung und eine neue Grafikkarte, die ARES III, wurden vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine Version der Radeon R9 295X2 mit insgesamt 8GB Speicher und einer Wasserkühlung. Es sollen lediglich 500 Stück auf den Markt kommen, wann ist aber noch offen.

 

Ebenso hat EVGA Hand an eine kürzlich erschienene Grafikkarte gelegt: NVIDIA’s GTX Titan Z wird von EVGA als SuperClocked Version herausgebracht. Diese hat ebenfalls eine Wasserkühlung und bessere Leistungswerte als die Basis-Titan und passend dazu wird auch eine neue Version des hauseigenen Precision-X Overclocking-Tools veröffentlicht werden.

 

Im Bereich der Festplatten – genauer: der SSDs – hat sich von Seiten ADATAs und OCZs ebenfalls etwas getan: Erstere haben eine 2000 Gigabyte SSD präsentiert, womit der Speicher im Vergleich zu derzeit erhältlichen verdoppelt wird, während

2 Terabyte SSD von Adata

2 Terabyte SSD von Adata

OCZ eine SSD mit PCI-Express 2.0 Anbindung präsentiert, um den derzeitigen Flaschenhals von 6 GBit/Sekunde bei der Datenübertragung zu umgehen und bis zu 14,4 GBit pro Sekunde zu erreichen – mehr als das Doppelte des bisher möglichen bei bis zu 960 GB Speicherkapazität.

 

Prozessorhersteller Intel – dessen Chips in nahezu jedem präsentierten Produkt vorhanden waren –  plant noch in diesem Jahr den Nachfolger seiner Haswell-Reihe auf den Markt zu bringen – Broadwell genannt – und hat für 2015 auch schon die nächste Generation geplant: Skylane.

Diese neue Generation soll nicht nur leistungsfähiger und effizienter sein, sondern auch dazu beitragen, dass PCs zunehmend kabellos werden sollen. Helfen soll dabei der sogenannte WiGig-Standard, eine Art digitaler WiFi-Chip der über kurze Distanzen Übertragungsraten von bis zu 7 GBit pro Sekunde, also knapp 900 MB, erreichen können soll. Laut Intel soll es damit möglich sein, mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Rechner zu verbinden, so z.B. Monitore.

 

Intel hat darüber hinaus eine Zusammenarbeit mit Samsung gestartet, mit dem Ziel, die neuen 4K-Monitore soweit zu bringen, dass sie für unter 400$ (ca. 295,-€) angeboten werden können. Vergleicht man das mit den derzeitigen Preisen (nicht selten bei 400,-€ und aufwärts), so ist dies eine erhebliche Ansage. Details sind allerdings noch unbekannt, ebenso wie dieses ambitionierte Ziel erreicht werden soll.

 

Dies ist nur ein kurzer Überblick über einige der Highlights der diesjährigen Computex und ist bei weitem nicht vollständig oder erschöpfend.

Dennoch bietet dies einen Vorgeschmack auf kommende Entwicklungen in den nächsten Monaten – bis zur CES im nächsten Januar.

AMD Gaming Evolved

AMD Gaming EvolvedÄhnlich wie NVIDIA mit ihrer GeForce Experience Software hat auch AMD in Zusammenarbeit mit raptr eine Software entwickelt, die die Spieleinstellungen optimal an das eigene System anpasst. Bereits im September letzten Jahres wurde die AMD Gaming Evolved App im Zuge der Vorstellung der Volcanic-Islands-Familie erstmals erwähnt.

 

Wie funktioniert AMD Gaming Evolved?

Wie auch die GeForce Experience Software bei den NVIDIA Karten, kann die AMD Gaming Evolved App mit den Treibern der Grafikkarte installiert werden. Alternativ kann man sich die Software auch auf der AMD Seite kostenlos herunterladen.

Nachdem der Nutzer die Software installiert hat, überprüft diese zunächst das System und sucht zeitgleich nach installierten Spielen/Programmen. Die gefundenen Spiele werden danach in einer Liste angezeigt und die aktuellen Grafikeinstellungen des jeweiligen Spiels werden, sofern bereits welche vorhanden sind, im unteren Teil des Fensters angezeigt. Dort lassen sie sich in den Kategorien „Performance“, „Balanced“ und „Quality“ mit Hilfe eines Schiebereglers einstellen. Klickt man auf den „Optimize Settings“ Button, erkennt die Software automatisch die für das System am besten passenden Einstellungen und passt diese entsprechend an. So lassen sich die optimalen Spiele-Einstellungen mit nur einem Klick ermöglichen.

Gaming Evolved App

Quelle: computerbase.de

 

Soziale Vernetzung

Auffällig bei der Gaming Evolved App ist die soziale Vernetzung, die man von GeForce Experience in der Form überhaupt nicht kennt. So ist es mit Hilfe der App jederzeit möglich, während des Spielens beispielsweise Nachrichten zu schreiben, Bilder zu verschicken oder sogar Videos zu streamen. Der Nutzer hat auch Zugriff zu verschiedenen Spieletipps, Cheats oder Komplettlösungen und kann seine Gaming Evolved App auch mit sozialen Medien wie Facebook/Twitter oder dem extra für die App angelegtem Forum vernetzen.

 

Belohnungssystem

Um die Nutzer dazu zu bringen, die App möglichst immer beim Spielen im Hintergrund laufen zu lassen bzw. mit der App zu interagieren, hat sich raptr ein Punktesystem ausgedacht, welches den Nutzern zu kostenlosen Premien verhelfen soll.

So bekommen die Nutzer unter anderem Punkte dafür, wenn sie während des Spielens die App im Hintergrund laufen lassen oder auch wenn sie beispielsweise einen Forumsbeitrag über die App erstellen. Die gesammelten Punkte können dann in einem dafür vorgesehenen Shop eingelöst werden.

Laut raptr soll es problemlos möglich sein, 100.000 Punkte im Jahr zu sammeln. Ein vollwertiges Spiel kostet im Shop ca. 25.000 Punkte.

Gaming Evolved Rewards

Quelle: AMD

 

Für wen lohnt sich die Software?

Wenn man am liebsten direkt losspielen möchte, ohne sich vorher groß Gedanken über die Leistung seines Systems oder die idealen Einstellungen für die jeweiligen Spiele machen zu müssen, ist die Gaming Evolved App sicherlich eine gute Wahl. Mit nur einem Klick werden in den meisten Fällen auch zufriedenstellende Einstellungen gefunden. Im Bereich der HighEnd-Grafikkarten werden allerdings häufig etwas zu niedrige Einstellungen ausgewählt, so dass der Nutzer noch etwas „nachbessern“ könnte.

Natürlich sind auch unsere PC-Systeme mit Radeon R7/R9 Grafik mit Gaming Evolved vorinstalliert.