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Samsung SSD 850 Pro – SSD-Modelle mit neuester Technik

Samsung SSD 850 Pro – die aktuellen SSD-Modelle des Marktführers

Quelle: hardwareluxx.de

Quelle: hardwareluxx.de

Samsung ist einer der führenden Hersteller im Bereich der SSDs. Der Erfolg ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass Samsung die Entwicklung und Herstellung aller SSD-Komponenten selbst realisiert und nicht von externen Firmen abhängig ist. Insbesondere die 840 PRO- & EVO-Serien erfreuen sich großer Beliebtheit bei den performancebewussten Anwendern. Im Juli dieses Jahres stellte Samsung den Nachfolger der 840 PRO, die 850 PRO, vor, deren Verbesserungen vor allem in der Speicherarchitektur sowie der Langzeitperformance zu finden sind. Mit einer beachtlichen Garantielaufzeit von 10 Jahren scheint Samsung auf die Nachhaltigkeit dieser SSD zu vertrauen. Bisher gab man die für SSDs üblichen Garantiezeiten von 3 Jahren (840 EVO) bzw. 5 Jahren (840 PRO), das hat sich jetzt deutlich geändert.

 

Neue Technologie –  dreidimensionale Architektur

Vor allem die neue Speicherarchitektur ist dafür verantwortlich. Samsung selbst bezeichnet dieses Verfahren als 3D V-NAND.

Durch die Nachfrage nach großer Speicherkapazität auf möglichst geringem Raum ging die Entwicklung bei der Speicherfertigung bisher in die Richtung: Kleiner ist besser. So wurden z.B. die Speichermodule der Samsung 840er-Reihe im 22 nm-Verfahren gefertigt. Dadurch war es möglich viele Speicherzellen nebeneinander zu platzieren. Allerdings ging das auf Kosten der Langlebigkeit der SSD.

Mit 3D V-NAND ist Samsung zu 40 nm Speicherzellen zurückgekehrt und nutzt im Gegensatz zur herkömmlichen Architektur, bei der die Zellen nebeneinander angeordnet waren, auch die Höhe und schichtet die Zellen übereinander.

Durch dieses Verfahren lassen sich mehr Zellen auf weniger Platz unterbringen, die Zellen sind größer und dadurch auch wesentlich langlebiger. Deshalb gibt Samsung auch selbstbewusst eine saftige Garantie von 10 Jahren auf die SSDs der 850 PRO-Reihe und eine garantierte Schreibleistung von 150 TeraByte, was ca. 40 GB pro Tag entspricht.

Weitere Vorteile der 3D V-NAND Technologie ist ein geringerer Energieverbrauch (ca. 3 Watt Lesen/Schreiben) sowie höhere Schreibgeschwindigkeiten. Da sich durch diese Technik viele Speicherzellen im 2,5“ Format unterbringen lassen, sollten auch SSDs mit 2000 GB Speicherkapazität nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

 

Ausgiebige Performance

Die höhere Performance der 850 PRO SSD wurde ja bereits erwähnt. In der Praxis limitiert die SATA 6 GBit/s-Schnittstelle eine höhere Datenübertragung. So liegen hochklassige SSDs generell sehr nahe beieinander, wenn es um Lese- und Schreibgeschwindigkeiten geht. Auffällig ist, dass die kleineren 128 GB bzw. 256 GB 850 PRO-Modelle den Geschwindigkeitsabstand zu den größeren Modellen im Vergleich zur Vorgängerserie verkürzt haben.

In verschiedenen Benchmarks weist die 850 PRO keinen nennenswerten Geschwindigkeitsvorteil bei herkömmlichen simulierten Lese- und Schreibvorgängen auf – bedingt durch das SATA 6GBit/s-Interface. Es zeigt sich jedoch, dass die 850 PRO-Modelle wesentlich länger ein hohes Niveau an IOPS (Input/Output Operations Per Second), also die Anzahl von Ein- und Ausgabe-Operationen, aufrechterhalten können als alle vergleichbaren SSDs. Normalerweise sinkt die Geschwindigkeit bei SSDs nach wenigen Minuten dauerhafter Zugriffe signifikant ab – die 850 PRO kann jedoch deutlich länger mit ihrer Schnelligkeit auftrumpfen und scheint zurzeit in diesem Bereich absolut führend auf dem Markt zu sein.

Quelle: tweaktown.com

Quelle: tweaktown.com

 

Neue Software – mehr Cache

Eine weitere Verbesserung, die nicht unerwähnt bleiben soll, ist die überarbeitete SSD Magician Software von Samsung. Bereits im letzten Jahr wurde der sogenannte RAPID-Modus für die 840 PRO zur Verfügung gestellt. Dabei wurde der Arbeitsspeicher des Rechners als schneller Cache zwischen SSD und System genutzt. Mit der neuen Software wurde hier weiter aufgerüstet – so können jetzt maximal 4 GB RAM für Caching-Aufgaben genutzt werden. Voraussetzung hierfür sind allerdings mindestens 16 GB RAM, da nur maximal ein Viertel des verbauten Arbeitsspeichers für die Funktion reserviert werden kann.

 

Fazit

Mit der 850 PRO hat Samsung die momentan ausdauerndste SSD am Markt, die unter Volllast ihre Leistung wesentlich länger aufrechterhält als die Konkurrenzmodelle.

Die garantierte Schreibleistung von 150 TeraByte sowie eine umfassende Garantie von 10 Jahren sind ebenfalls starke Alleinstellungsmerkmale dieser SSD-Modelle.

Unbegrenzter Cloud-Speicher für Office 365 Nutzer

„Der Wettbewerb um den größten CloGFA_XXX_infografik_onedrive endlich_141027_RGB.inddud-Speicher zum günstigsten Preis ist beendet”, sagt Thorsten Hübschen, verantwortlich für das Office Geschäft bei Microsoft Deutschland, „mehr als unbegrenzter Speicherplatz ohne Aufpreis geht nicht. (Quelle: http://www.microsoft.com/de-de/news/pressemitteilung.aspx?id=535212)

Ob der Wettbewerb zwischen den großen Anbietern von Cloud-Speicherlösungen damit wirklich beendet ist, wird sich zeigen, aber auf jeden Fall wird er deutlich härter. Nach diversen Vergrößerungen des kostenlosen inklusiven Cloud-Speichers und Preissenkungen, die verschiedene Anbieter im Laufe des Jahres angeboten haben, legt Microsofts OneDrive die Latte mit diesem Angebot jetzt noch ein ganzes Stück höher.

Neben einem OneDrive Account wird ein kostenpflichtiges Abo von Office 365 für Privatanwender benötigt, also Home, Personal oder University. Die Nutzer der Business-Versionen kommen voraussichtlich erst 2015 in den Genuss unbegrenzter Online-Speicherkapazität.

Da das Roll-Out der neuen Funktion über mehrere Monate erfolgen soll, bekommt auch nicht jeder Nutzer, die die genannten Voraussetzungen erfüllt, sofort unbegrenzten Speicher zugeteilt. Wer möglichst früh dabei sein möchte, hat hier die Möglichkeit sich anzumelden und wird dann zur Umstellung seines Accounts per E-Mail benachrichtigt: https://preview.onedrive.com/?wt.mc_id=oo_blog_onedrive_insertblogtitlehere

Ist die Benachrichtigung da, wird das Speichervolumen schrittweise erhöht, zunächst von 1 TB, das aktuell schon verfügbar ist, auf 10 TB. Vermutlich wurde dieses Vorgehen gewählt, um die Server auf die kommende Last einzustellen.

Die Home- und die Personal-Versionen sind für 7-10 Euro im Monat (oder ab 69 Euro/Jahr) zu abonnieren und enthalten beide die jeweils aktuellsten Versionen von Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Access und Publisher. Außerdem sind monatlich 60 Freiminuten für Skype enthalten. Die Versionen unterscheiden sich durch die unterschiedliche Anzahl der inklusiven Nutzungslizenzen (bis zu 5).

Dieses Angebot kann aktuell niemand überbieten, selbst wenn man das Office-Paket herausrechnet und nur den Speicherplatz und dazugehörigen Preis betrachtet.

Aber Vorsicht, nicht alle Beschränkungen wurden aufgehoben: Weiterhin können Privatanwender „nur“ maximal 10 Millionen Dateien in ihrem OneDrive ablegen … 😉